Wer kämpft in Tigray?

In der Region im Norden Äthiopiens geht es nicht allein um den Konflikt zwischen den Aufständischen und der Zentral­regierung. Auch die Nachbarländer Sudan und Eritrea spielen eine wichtige Rolle. Nun hat Addis Abeba eine einseitige Waffenruhe verkündet. Vorbei ist der Krieg damit aber noch nicht.

von Laura-Maï Gaveriaux und Noé Hochet-Bodin


Verkabelter Ozean

Nicht nur die digitale Kommunikation, auch die Finanzströme und der Zugriff auf Daten in der Cloud sind auf leistungsfähige Tiefseekabel angewiesen. Wenn ein Staat die globalen Informationsflüsse kontrolliert, gewinnt er damit immensen geopolitischen Einfluss. Das wissen sowohl die USA als auch China.

von Charles Perragin und Guillaume Renouard


Kommende Ausgabe

Le Monde diplomatique im August 2021

Game over?
Evgeny Morozov über die globale Halbleiter-Krise

#MeToo in Tunis
Akram Belkaïd über Gewalt gegen Frauen in der arabischen Welt

Zu alt, zu teuer, zu gefährlich
Manfred Kriener über das absehbare Ende des Atomstroms

Der sehr geschäftige Mister Blair
Rémi Carayol über die umstrittenen Global-Change-Projekte des britischen Ex-Premiers

Bretonisches Bauernsterben
Maëlle Mariette über Verlierer und Gewinner der Biowende

Mit Foto-Kunst von Grit Schwerdtfeger und einem Baum-Comic von Merwan.

Welt in Bewegung

Wird der globale Kapitalismus demnächst aus Peking gesteuert? Wo wachsen die meisten Tomaten? Steht Rotterdam in 70 Jahren unter Wasser? Und was hat Rheinmetall eigentlich in Südafrika verloren? Diesen und vielen anderen Fragen geht der neue Atlas der Globalisierung "Welt in Bewegung" nach.

Mit Beiträgen von Bridget Anderson, Ulrike Herrmann, Manfred Kriener, Niklas Maak, Branko Milanovic, Charlotte Wiedemann und anderen.

Gezi, Gülen, Großmachtträume

Im Jahr 2023 feiert die Türkische Republik ihr 100-jähriges Bestehen. Die Regierung unter Recep Tayyip Erdoğan machte in den letzten Jahren jedoch vor allem durch antidemokratische Tendenzen von sich reden: Die Opposition wird gegängelt, Dutzende Journalistinnen und Autoren sitzen im Gefängnis und ethnische Minderheiten werden unterdrückt. Das neue Editionsheft von Le Monde diplomatique erforscht die Hintergründe dieser Entwicklung, blickt aber auch zurück: vom Gewürzhandel des Osmanischen Reichs im 16. Jahrhundert bis zu den gescheiterten Bemühungen um Aufnahme in die EU. Und es entdeckt die Nischen der Zivilgesellschaft: mit fesselnden Reportagen über den Widerstand gegen das geplante Megaprojekt eines zweiten Bosporus, eine Streetart-Künstlerin in Diyarbakır und Bürgerinitiativen gegen den Bergbau im anatolischen Hochland.

Mit Beiträgen von Yavuz Baydar, Onur Burçak Belli, Ali Çelikkan, Banu Güven, Günter Seufert und vielen anderen.

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Unser Redakteur Niels Kadritzke berichtet im Blog "Nachdenken über Griechenland" regelmäßig über die gegenwärtigen Entwicklungen in Hellas.