Mit Bomben und Planierraupen wurden Topografie, Kultur und Besitzrechte Gazas zum großen Teil ausgelöscht. Städte, Dörfer und Felder sind für die einstigen Bewohner nicht mehr wiederzuerkennen – und werden zu künftigem Bauland. Die Logik des Siedlerkolonialismus setzt sich hier in extremer Weise fort.
von Eyal Weizman
Angesichts der durch den Irankrieg ausgelösten Energiekrise geben etliche Staaten Teile ihrer strategischen Reserven frei. Der Rückgriff auf diese Reserve hat den Anstieg des Ölpreises zunächst jedoch kaum gebremst, ohne diese Maßnahme wären die Preise aber wohl noch stärker gestiegen.
von Eva Thiébaud
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Die Erderhitzung schreitet fort, Putins Krieg gegen die Ukraine dauert an und die Reichen werden immer reicher. Alles wie gehabt? Nicht ganz. Jakarta droht im Meer zu versinken, der Tourismus ist erneut auf Expansionskurs, und noch nie wurde so viel Kohle aus der Erde geholt wie heute. Inzwischen besitzen 0,001 Prozent der Weltbevölkerung dreimal mehr als die ärmere Hälfte zusammen, und auch Trump, Putin und Xi betrachten die Welt als Beute. In sechs Kapiteln blickt der neue Atlas der Globalisierung auf unsere Welt.
Mit Beiträgen von Rachel Nolan, Perry Anderson, Ulrike Herrmann u. v. a.Erscheint vorr. am 1. September 2026
Nina Wílén / LMd, September 2025
Ende April haben in Mali Dschihadisten und separatistische Tuareg-Rebellen mehrere Städte angegriffen. Es war der größte koordinierte Angriff, den das Land seit 2012 erlebt hat. In Mali regiert wie in den Nachbarstaaten Burkina Faso und Niger eine Militärregierung. Die Gewalt in der Sahelregion bekommen die Juntas aber ebenso wenig in den Griff wie die vorherigen Regierungen.
Emil Pacha Valencia / LMd, Februar 2026
Seit Monaten demonstrieren die Japaner:innen für den Erhalt ihrer pazifistischen Verfassung. Höhepunkt mit 50000 Teilnehmenden war der „Tag der Verfassung“ am 3. Mai. Premierministerin Sanae Takaichi will Artikel 9 der Verfassung weiter aufweichen. Laut ihm darf der Staat nur Verteidigungskräfte aufstellen. Wie diese Frage das Land spaltet, schilderte Emil Pacha Valencia im Februar 2026 in LMd.
In mehreren südamerikanischen Ländern stehen in diesem Jahr Wahlen an. Auch ohne die illegitimen Einmischungen der USA – wie zuletzt in Venezuela – sind die politischen Aussichten düster. Viele Staaten des Kontinents werden bereits durch rechtsextreme Staatschefs und Verbündete der Trump-Administration regiert. In der neuen Edition Le Monde diplomatique analysieren unsere Autor:innen, wie es zu dieser Entwicklung kam, decken auf, welche Interessen dabei eine Rolle spielen, und zeigen, wie sich dies auf den Alltag der Menschen auswirkt.
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Alle vier Jahre entsteht aus den Comics aus LMd in Zusammenarbeit mit dem Verlag Reprodukt ein großformatiger Sammelband. Der neueste Band enthält Comics von Marcus Gruber, Antonia Kühn, Daniel Lima, Marlene Krause, Mawil, Anouk Ricard, Richard Sala, Tom Scioli und vielen mehr.Mit einem Vorwort von Mélanie van der Hoorn zu Architektur und Comics.
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