Comics

Die letzte Seite gehört dem avantgardistischen, kritischen Comic. Eigens für die Zeitung gezeichnet, werden hier Bildergeschichtenerzählt, die Themen aus Politik und Alltag aufgreifen: meist frech, oft absurd, manchmal melancholisch.Unter anderen waren bisher vertreten: Elvis Studio, Anke Feuchtenberger, Holger Fickelscherer und ATAK.

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Wer in den 1980er Jahre geboren wurde, erinnert sich vielleicht an den ersten Cartoon im Fernsehen und an die japanischen Mangas, die kurz darauf in Mode kamen. Die erste bewusste Erinnerung an ein politisches Ereignis stammt vielleicht aus dem Jahr 1989: Als am 4. Juni Panzer ber den Tiananmen-Platz rollten oder am 9. November die Berliner Mauer fiel. Und dann sind da auerdem die Erinnerungen an all die ersten Male: der erste Urlaub am Meer, das erste Konzert, der erste Tod einer nahen Person. Ana Galva erzhlt ein Leben in Panels. Und weil wir alle soziale Wesen sind, vermischen sich darin persnliche und historische Ereignisse.

Ana Galva ist eine spanische Comic-Autorin und Illustratorin aus Murcia. Sie hat mit Zeitungen und Verlagen wie El Pas, Guardian, New York Times und Berliner Zeitung zusammengearbeitet. Ihre Comics sind unter anderem in Nobrow, Kus!, Vertigo DC und Apa-Apa erschienen. 2016 erhielt sie einen Grffica-Preis, 2020 war sie fr einen Ignatz-Preis nominiert. Auf Englisch erschienen zuletzt von ihr „Press enter to continue“ (2019) und „Afternoon at Mcburger's“ (2021), beide Fantagraphics. anagalvan.com