Comics

Die Comic-Welt von LE MONDE diplomatique

Die letzte Seite gehört dem avantgardistischen, kritischen Comic: eigens für die Zeitung gezeichnet, werden hier Bildergeschichten erzählt, die Themen aus Politik und Alltag aufgreifen: meist frech, oft absurd, manchmal melancholisch. Unter anderen waren bisher vertreten: Elvis Studio, Anke Feuchtenberger, Holger Fickelscherer und ATAK.

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„Today we‘re gonna be prank-calling a telemarketer. But not any telemarketer - Samantha West.
Samantha West is a telemarketer, but she‘s a robot. Something new about this robot is: she denies being a robot. Let‘s see if we can trick the system.“

Spricht der Betreiber eines YouTube-Kanals und beginnt das Telefongespräch - knapp 70 Jahre nach Alan Turings Idee, Maschinen auf ihr Maschinensein zu testen. Dabei lassen diese uns regelmäßig unser Nichtmaschinesein im WWW beteuern. Wer sich verweigert, wird mit Dienstleistungsentzug sanktioniert. Einfach, weil es geht.

Max Baitinger wurde 1982 in Penzberg (Oberbayern) geboren. Er absolvierte eine Schreinerausbildung und studierte Illustration an der HGB Leipzig. Seit 2013 ist er Mitorganisator des Internationalen Comic- und Grafikfestivals „The Millionaires Club“ in Leipzig. Er arbeitet als freischaffender Illustrator, verfasst Graphic Novels und Zines. Sein Debut „Heimdall“ zeichnet den Alltag des nordischen Gottes Heimdall nach, der auf Walhalls Dach wartet, bis der große Wolf die Sonne frisst. „Röhner“ ist sein zweites Buch. In der Erzählung beschreibt er den Besuch eines ungebetenen Gastes bei seinem introvertierten Gastgeber. Im April 2017 erschien „Birgit“ bei Reprodukt. Der Band schildert das Verhältnis zwischen einer jungen Chefin und ihrer arbeitsverweigernden Sekretärin.

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