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Joe Slovo, Delft, Kayelitsha

Wohnen in der Township von Philippe Rivière

In Khayelitsha, der großen Township östlich von Kapstadt, muss man einen besonderen Sinn für Humor haben. Ein Werbeschild am Straßenrand preist ein Haus für nur 1 000 Rand (etwa 80 Euro) an – und das zwei Kilometer von False Bay, der beliebten Badebucht zwischen Tafelberg und Kap der Guten Hoffnung. Der Haken: Das Haus liegt in „QQ“, einer illegalen Siedlung – unten sumpfiger Boden, oben die Hochspannungsleitungen. Obwohl die Besiedelung verboten ist, reiht sich hier ein Shack an das andere. Shacks, so heißen in Südafrika die Hütten der Armen aus Brettern und Wellblech.

Gebaut wurde QQ vor zwanzig Jahren. Noch heute leben die 650 Familien ohne sanitäre Anlagen. Sie teilen sich acht Trinkwasserhähne. Stromkabel verlaufen kreuz und quer, notdürftig mit Teer verklebt. Anarchisch verbinden sie den Slum mit den Zählern im nahe gelegenen legalen Viertel. Es kommt häufig zu Bränden, die immer wieder Todesopfer fordern. Alles, was man gemeinsam nutzen kann, wird vermietet, bis hin zu Schlüsseln für die Toiletten.

Mzonke Poni, der seit über sechs Jahren mit seiner Mutter in QQ lebt, hat das Hauptstromkabel angezapft und die gewagte Konstruktion sorgfältig mit einem Stapel Kartons getarnt. Wenn er Glück hat, wird sie bei der nächsten Polizeirazzia den Kneifzangen entgehen.

„Wir haben hier auch unsere Waterfront!“, ruft Poni aus. Der Name der Kapstadter Vergnügungsmeile stand Pate bei der Namensgebung dieses Teils von QQ. Denn während der vier Regenmonate im Winter stehen die tiefer gelegenen Shacks im Wasser. Manche haben ihren Hüttenboden deshalb um einige Zentimeter aufgestockt. Wenn der Regen kommt, gewinnen sie dadurch ein paar Tage Zeit, um Stühle, Fernseher und persönliche Gegenstände bei Nachbarn oder Verwandten unterzustellen.

In der Provinz Western Cape, zu der QQ gehört, warten rund fünfhunderttausend Menschen auf eine Wohnung. Immer neue Wellen von jungen Arbeitssuchenden strömen in die Slums. Meist kommen sie aus den ländlichen Gebieten des Eastern Cape. Wer sich in QQ niederlassen will, muss zuvor die Zustimmung des Einwohnerkomitees einholen. Familien mit kleinen Kindern haben Vorrang.

Obwohl – oder gerade weil – die Lage der Menschen so schwierig ist, entsteht in diesen Vierteln ein starker sozialer Zusammenhalt.1 Es ist immer wieder ein großer Schock, wenn die Behörden beschließen, ein Gebiet Zug um Zug zu „säubern“ – ohne vorherige Absprache mit den Bewohnern.

Nachdem es in Joe Slovo – einer anderen illegalen Siedlung am Kap in der Einflugschneise des Flughafens – gebrannt hatte, wurden den Betroffenen neue Häuser im Stadtteil Delft weiter östlich zugewiesen. Irgendwann erfassten diese Zwangsumsiedlungen auch Menschen, die gar nicht vom Feuer betroffen waren. „Wir haben an alle möglichen Behörden geschrieben, von der Stadtverwaltung bis zum Präsidium“, erzählt Mzwanele Zulu, der Vorsitzende des Stadtteilausschusses. „Aber keiner erklärt uns irgendwas. Wir wollen nicht umgesiedelt werden. Hier gibt es öffentliche Verkehrsmittel und Arbeit.“ Um sich Gehör zu verschaffen, blockierten die Einwohner die Schnellstraße N2. Diesmal kam die Antwort prompt: „Die Polizei hat Gummigeschosse auf uns abgefeuert. Dann wurden wir verhaftet wegen Aufwiegelung zur Gewalt.“ Die Bürgerinitiativen zogen vor Gericht. Am 10. März 2008 verfügte das Oberste Gericht von Kapstadt die Umsiedlung in provisorische Wohnungen in Delft.2

In Delft ist die Anspannung an diesem späten Vormittag deutlich spürbar. Eine Frau steigt in unser Taxi. Sie will zum Bürgerzentrum und schimpft: „Das kann ja wohl nicht wahr sein, die jungen Leute kriegen die neuen Wohnungen, und wir stehen seit Jahren auf der Warteliste!“ Zwischen den Neubauten kreist ein Lautsprecherwagen. Die Einwohner werden aufgefordert, den Anweisungen der Sicherheitskräfte nicht zu folgen. Diese bewachen das Viertel und sollen heute eine inoffizielle Zählung durchführen. Was damit bezweckt wird, wissen die Einwohner nicht.

Hintergrund ist der Streit zwischen der Wohnungsbaugesellschaft Thubelisa Homes und den Hausbewohnern. Die haben die Häuser noch vor ihrer Fertigstellung besetzt, nachdem die Bauministerin Lindiwe Sisulu3 am 16. Dezember 2007 den Umsiedlern aus Joe Slovo die Schlüssel übergeben hatte. Dummerweise hatte sie vergessen, dass ein Drittel der neuen Wohnungen bereits den Leuten von Delft versprochen waren. Das Gericht hat durch eine einstweilige Verfügung alle weiteren Aktivitäten untersagt. Seither herrscht Stillstand.

Im Delfter Bürgerzentrum streiten sich zwei Frauen um dasselbe Haus. „Das kommt immer häufiger vor“, sagt Pam Bukes, die Sekretärin des Komitees gegen die Umsiedlung. Sie deutet auf eine der beiden Frauen: „Man kann es der jungen Frau ja nicht verübeln, dass sie es einfach mal probiert. Dabei weiß ich genau, dass sie nicht auf der Liste steht.“

Zwischen den Bevölkerungsgruppen nehmen die Spannungen zu. In Delft leben überwiegend Mischlinge (nach der Definition des Apartheidregimes), die mehrheitlich die Democratic Alliance (DA) wählen. Sie unterstellen dem African National Congress (ANC), junge Schwarze von außerhalb in den neuen Häusern haben zu wollen. „Hier brodelt die Gerüchteküche, und einer versucht den anderen übers Ohr zu hauen. Die Nerven liegen blank“, meint Martin Legassick. Er ist Hochschullehrer und seit langem in Bürgerinitiativen und Einwohnerkomitees aktiv. „Man muss aber auch wissen, dass die Schwarzen nie die Chance hatten, sich in die Wartelisten einzutragen.“ Unter solchen Bedingungen ist sich dann eben jeder selbst der Nächste.

In einer Ecke des Raumes sitzt ein 83-jähriger Mann. Die Miete für sein Shack in einem Hinterhof verschlingt fast seine ganze Rente. „Seit mehr als zwanzig Jahren steht er auf der Warteliste“, erzählt Franck Martin, Berater der Kapstadter Bürgermeisterin Helen Zille und Mitglied der DA. „Ständig werde ich danach gefragt, wie hoch das Gewaltrisiko hier sei. Wenn sich die Gemüter beruhigen sollen, müssen für alle dieselben Regeln gelten. Das ist aber nicht so einfach, wenn man es mit einer Regierung zu tun hat, die kurz vor

Weihnachten einen günstigen Zeitpunkt abpasst und die Häuser räumen lässt, während wir vor dem Gericht demonstrieren! Die Leute wollen ein Dach über dem Kopf, Trinkwasser, Toiletten und Arbeit in zumutbarer Entfernung. Die Regierung spielt mit dem Feuer, wenn sie die elementaren Bedürfnisse der Menschen einfach ignoriert. Nur 1,5 Prozent des Staatshaushalts gehen in den Wohnungsbau. In vergleichbaren Ländern sind es 5 bis 7 Prozent.“

In Südafrika existieren zwei Welten nebeneinander: 60 Prozent der Bevölkerung – überwiegend schwarz und bildungsfern – verdienen weniger als 3 500 Rand (282 Euro) im Monat. Grundbesitz ist als Folge der Apartheid extrem ungleich verteilt: 1994 lebten 75 Prozent der Bevölkerung auf 13 Prozent der nutzbaren Fläche des Landes. Diese Verhältnisse tragen bis heute zur Landflucht und Slumbildung bei.

Jeder zweite Südafrikaner lebt unterhalb der Armutsgrenze. „Nur 6 Prozent der Menschen, die mit 65 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden, können von ihrer Rente leben“, belegt ein Bericht der Vereinten Nationen.4 Die Mietpreisentwicklung trifft die in prekären finanziellen Verhältnissen lebende Mehrheit mit voller Wucht. „Zwischen den Jahren 2000 und 2004/2005 (…) sind die Mieten um 92 Prozent gestiegen. Die Einkommen der Arbeitnehmer dagegen nur um durchschnittlich 8,3 Prozent.“

Hier bahnt sich eine Katastrophe an. Die 2,7 Millionen neuen Wohnungen, die mit staatlichen Subventionen gebaut wurden, können sie kaum aufhalten. Nach Angaben des Wohnungsbauministeriums steigt der Bedarf um mehr als 200 000 Wohneinheiten jährlich. Zur Landflucht kommt nämlich eine Veränderung in der Bevölkerungsstruktur hinzu: Der politische Umbau des Landes zog auch eine Verkleinerung der Haushalte nach sich.

In Südafrika gibt es rund 12,5 Millionen Haushalte, davon 5 Millionen in den Städten. 11 Prozent der Familien leben in Shacks und 12 Prozent in traditionellen Hütten. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) ist auf staatlich geförderten Wohnraum angewiesen. Unaufhaltsam werden die Ärmsten aus den Innenstädten vertrieben. Manche Räumungen erfolgen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen – indem ein Umzug in ein „richtiges“ Haus in Aussicht gestellt wird; andere unter Anwendung von Gewalt. Der UN-Sonderberichterstatter hat bereits schwere Vorwürfe gegen die Polizei von Johannesburg und die Firma Wozani Security erhoben. Wozani kann mit seinen fünfhundert Sicherheitsleuten, die wegen ihrer Uniformen „rote Ameisen“ genannt werden, innerhalb weniger Stunden ein großes Gebäude vollständig räumen.5

„Südafrika hat viele Ähnlichkeiten mit Algerien nach der Unabhängigkeit“, meint Moeletsi Mbeki vom Institut für Internationale Angelegenheiten in Südafrika. Der renommierte Intellektuelle und Bruder von Präsident Thabo Mbeki leitet außerdem die südafrikanische Tochter des Reality-TV-Produzenten Endemol. „Unsere Wirtschaft lebt von der Rohstoffförderung. Zwischen den Leuten, die an der Basis gegen die Apartheid gekämpft haben, und den damaligen Anführern verläuft heute ein tiefer Graben. Die Führungsgruppe sitzt in wichtigen Positionen und in der Regierung. Denen geht es jetzt richtig gut. Sie und ihre Kinder haben Zugang zu Bildung, hier wächst die neue Mittelschicht heran. Eigentlich wären sie dafür prädestiniert, eine dynamische Privatwirtschaft aufzubauen, denn das brauchen wir dringend in diesem Land, in dem die Apartheid mit ihrem Zwei-Klassen-Schulsystem einen riesigen Fachkräftemangel hinterlassen hat. Stattdessen hat die Regierung einen bürokratischen Wasserkopf geschaffen, der die vorhandenen Personalressourcen abschöpft, ohne gleichzeitig Arbeit für die breite Bevölkerung zu schaffen.“

Moeletsi Mbeki zitiert das warnende Beispiel Algeriens, wo eine ähnliche Situation 1992 den Wahlsieg der Islamischen Heilsfront (FIS) begünstigte: Der größte Teil der Bevölkerung lebte in großer Armut, während es sich die privilegierten politischen Kreise gut gehen ließen. Als die Regierung das Wahlergebnis nicht anerkennen wollte, versank das Land im Bürgerkrieg.

So schlimm steht es in Südafrika zum Glück noch nicht. Dass den Neureichen inzwischen Ressentiments entgegenschlagen, verwundert allerdings auch nicht: Schließlich müssen 4,2 Millionen Menschen in diesem Land mit weniger als 7 Rand (zirka 0,60 Euro) am Tag auskommen.

Die Korruption der Macht hat das Ansehen des ANC in einem Ausmaß beschädigt, dass selbst Nelson Mandela inzwischen zur Zielscheibe des Spotts geworden ist. „Unser wandelnder Heiliger, der das Wasser privatisiert hat“, witzeln die Slumbewohner über ihn. Die unter seiner Regierung begonnene und von seinem Nachfolger Thabo Mbeki fortgeführte neoliberale Politik hat nicht zu den erhofften ausländischen Investitionen geführt. Nur der Sozialabbau ist vorangeschritten. Mit dem Wirtschaftsförderungsprogramm Black Economic Empowerment (BEE) sollte die Zahl der schwarzen Kapitaleigner und Führungskräfte erhöht werden – gefördert hat das Programm letztlich vor allem die Korruption.

Die breite Masse der unter der Apartheid diskriminierten Bevölkerung partizipiert so wenig wie zuvor an der wirtschaftlichen Entwicklung. Der neue Vizepräsident des ANC, Kgalema Motlanthe, erklärte schon 2005, „dass bislang vor allem die Banken von der Empowerment-Politik profitiert“ haben. Die demokratische Bewegung müsse „alles tun, um die Bereicherung Einzelner zu verhindern. Es gilt, stattdessen solche Unternehmer zu fördern, die mit soliden Finanzen überlebensfähige Betriebe aufbauen wollen, und es sich zur Aufgabe machen, den informellen Sektor nach und nach in die normale Wirtschaft zu integrieren.“6

Die meisten Schuhe kommen jetzt aus China

„Das Black Economic Empowerment ist zu einer einzigen Vetternwirtschaft verkommen“, meint Moeletsi Mbeki. „Die angeblichen Unternehmenschefs sind meist gar keine Unternehmer, sondern Agenten des weißen Kapitals, die an der Schnittstelle von Wirtschaft und Staat sitzen. Uns fehlt es an unternehmerischer Kapazität. Hinzu kommt jetzt auch noch, dass unser Land aufgrund der starken asiatischen Konkurrenz eine rasante Entindustrialisierung erlebt. Ganze Sektoren sind schon zusammengebrochen: Beispielsweise wurden in den 1980er-Jahren 80 Prozent der in Südafrika gekauften Schuhe auch hier hergestellt; heute werden 80 Prozent importiert, und zwar vor allem aus China. (…) Dank der Rohstoffe kann es sich unsere Regierung im Moment noch leisten, ein bescheidenes soziales Sicherungssystem aufrechtzuerhalten. Aber sie ist unfähig, die wirtschaftliche Entwicklung voranzubringen. Wenn weltweit die Kurse fallen, gerät unser Land unweigerlich in eine Krise.“

Die scharfe Kritik an der Politik des ANC hat an dessen Vormachtstellung einstweilen noch nichts geändert. In der Partei selbst hat sich jedoch eine „linke“ Koalition der Mbeki-Gegner aus dem Lager der Kommunistischen Partei (SACP), und des Gewerkschaftsbunds Cosatu gebildet. Mit ihren Stimmen wurde Jacob Zuma beim Parteitag von Polokwane Ende Dezember 2007 zum neuen Vorsitzenden gewählt. Falls er unbeschadet aus dem bevorstehenden Korruptionsprozess hervorgeht, dürfte Zuma dann 2009 der dritte Staatspräsident der Republik Südafrika werden.

Nur wenige Beobachter halten jedoch einen echten Politikwandel für möglich. „Der ANC hat nichts für uns getan“, urteilt ein Parteimitglied kategorisch. „Die Leute von Jacob Zuma sind seit 13 Jahren an der Regierung beteiligt. Warum sollten sie jetzt etwas anderes machen?“ Aus der enttäuschten Parteibasis sind Bürgerinitiativen hervorgegangen, die sich rasch national vernetzt haben – zum Beispiel das Antiprivatisierungsforum (APF) oder die Bewegung der Slumbewohner Abahlali baseMjondolo.7 Sie nehmen kein Blatt vor den Mund und organisieren den Protest auf den Straßen.

Mitte November 2005 schoss die Polizei in eine Demonstration von zweitausend Bewohnern des Slums Foreman Road, die zum Rathaus von Durban zogen, es gab 2 Verletzte, 45 Demonstranten wurden festgenommen. In derselben Woche verwüsteten fünfhundert Menschen das Haus eines Stadtrats von Pretoria. Seither rissen die Konfrontationen nicht ab. Am 19. Februar dieses Jahres schoss die Polizei auf eine friedliche Bewohnerversammlung in Delft. Am 10. März errichteten fünfhundert Bewohner von Klaarwater, einer Township von Durban, Barrikaden und forderten den Rücktritt eines ANC-Abgeordneten. Sie warfen ihm vor, seine Wahlversprechen in Sachen Grundversorgung nicht eingehalten zu haben.

Der UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen, Miloon Kothari, kritisierte bei seiner Rückkehr aus Südafrika die Konsultationen zwischen Behörden, Bürgerinitiativen und den betroffenen Menschen und Gruppen als „unzureichend und oberflächlich.“8

Zur Vorbereitung der Fußballweltmeisterschaft 2010 sollen für Ausbau und Sanierung der Infrastruktur mehr als 70 Milliarden Rand (5,7 Milliarden Euro) ausgegeben werden. Zehn Fußballstadien und eine Schnellzugtrasse sollen entstehen. „Je mehr sich Johannesburg zur Weltstadt entwickelt, desto stärker steigen schon jetzt die Mietpreise. Und dass die hohe Nachfrage nach Baustoffen irgendwann zu einer Zementknappheit führen würde, war auch vorhersehbar“, so Miloon Kothari.

Der Sprecher des Antiprivatisierungsforums Richard „Bricks“ Mokolo lebt im Elendsviertel Orange Farm 40 Kilometer südlich von Johannesburg. Früher war er Fußballspieler. „Die WM“, sagt er, „wird die Gelegenheit sein, unseren Protest öffentlich zu machen.“

Fußnoten: 1 Vgl. Steven Otter „Khayelitsha, uMlungu in a township“, Johannesburg (Penguin Books SA), 2007. Otter lebte dort während seines Studiums als einziger Weißer. 2 westerncapeantieviction.wordpress.com. 3 Unseren Interviewwunsch lehnte ihr Büro ab. 4 Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), Bericht über die menschliche Entwicklung, Südafrika, New York, 2004. 5 Vgl. Jean-Christophe Servant, „Johannesburg, un urbanisme sous pression“, Webreportage im Auftrag von Geo. reportage- video.geomagazine.fr/afrique-du-sud-immobilier-johannesburg. 6 ANC Today, www.anc.org.za/ancdocs/pubs/umrabulo/umrabulo22/wealth.html. 7 Zur Bewegung der Slumbewohner siehe den Dokumentarfilm „Dear Mandela“: www.youtube.com/user/sleepinggiantfilms. 8 Bericht des UN-Sonderberichterstatters Miloon Kothari, vom 29. 2. 2008, ap.ohchr.org/documents/ dpage_e.aspx?m=98.

Aus dem Französischen von Veronika Kabis

Le Monde diplomatique vom 13.06.2008,