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Zhing-zhong für Afrika

Chinas Süd-Süd-Kooperation: Investieren, Rohstoffe sichern, keine Fragen stellen von Nicola Liebert

Eine gut ausgebaute Straße von Kapstadt bis nach Kairo – davon träumten die britischen Kolonialherren in Afrika. Vollendet haben sie ihre Straße allerdings nicht. Im vergangenen Jahr wurde immerhin ein wichtiges Teilstück in Angriff genommen: Die steinige Holperpiste, die Kenia mit Äthiopien verbindet, soll in eine ordentlich geteerte Straße verwandelt werden. Doch es ist kein britisches Projekt. Gebaut wird vielmehr von einer kenianischen Firma. Ihr Name: China Wu Yi.

Nicht nur hier sind chinesische Straßenbauer aktiv. „China Road“ nennen in Kenia die Fahrer der Busse und Matatus (Minibusse) den schlaglochfreien Abschnitt der Hauptstraße von Nairobi zur Küstenstadt Mombasa. „Das ist die beste Straße in Kenia, wahrscheinlich in ganz Ostafrika“, lobt einer von ihnen. Im äthiopischen Hochland wiederum kennt man die Straße von Woldiya nach Werota, die alle Touristen auf dem Weg zur Kirchenstadt Lalibela nehmen müssen, nur noch unter einem Namen: „die chinesische Straße“.

Und es sind nicht nur die Straßen. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua zählt Investitionen auf, in verschiedenen Sektoren quer über den ganzen afrikanischen Kontinent hinweg: Angola unterzeichnet mit chinesischen Firmen einen Zwei-Milliarden-Dollar-Vertrag über die Erschließung von Ölfeldern, in Sierra Leone bauen Chinesen mit 200 Millionen Dollar die Tourismusbranche wieder auf, in Sambia investierten chinesische Unternehmen 100 Millionen Dollar in die Kupferförderung, und im Sudan bauen sie einen Staudamm für 1,2 Milliarden Dollar.1

Die Motive liegen zumeist auf der Hand – etwa als im Juli 2008 eine der größten chinesischen Baufirmen, China Harbour Engineering Co., einen Megaauftrag zum Bau einer sechsspurigen Straße im Nigerdelta unterzeichnete, wo sich Nigerias Erdölförderung konzentriert. Unmittelbar zuvor hatte sich die größte Baufirma in Nigeria, eine Tochter der deutschen Bilfinger Berger, aus der Unruheregion zurückgezogen, nachdem dort zwei Deutsche entführt worden waren. Nach Schätzungen der Weltbank beliefen sich die chinesischen Infrastrukturinvestitionen – für Straßen, Bahnlinien, Kraftwerke, zunehmend auch für Telekommunikationsnetze – im Jahr 2006 auf 7 Milliarden US-Dollar, das ist siebenmal so viel wie zu Beginn des Jahrzehnts.2 Insgesamt 35 afrikanische Länder haben Investitionsmittel aus China erhalten, doch der Löwenanteil floss in nur vier Länder: Nigeria, Angola, Sudan und Äthiopien. Drei davon sind Afrikas größte Ölproduzenten.

China bezieht inzwischen etwa 30 Prozent seines rasant wachsenden Erdölbedarfs aus Afrika. Und nicht nur Öl. Aus Gabun und Kamerun kommt Holz, aus Südafrika Eisenerz und Aluminium, aus Sambia Kupfer. Der Umfang der Rohstoffexporte aus Afrika nach China ist der Weltbank-Untersuchung zufolge von 3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2001 auf 22 Milliarden Dollar 2006 angewachsen.

Leitmotiv Erdöl

Dabei ist es noch nicht lange her, dass Afrika aus ganz anderen Gründen für China interessant war. Nach der Gründung der Volksrepublik 1949 suchte die kommunistische Regierung Verbündete in ihren Bemühungen um diplomatische Anerkennung – und fand sie schon bald in vielen der gerade unabhängig gewordenen Staaten Afrikas. 1971 war das Ziel erreicht und die Vereinten Nationen erkannten Peking – und nicht mehr Taiwan – die Vertretung für China zu. Mao Tse-tung wird mit den Worten zitiert: „Es waren unsere schwarzen Freunde in Afrika, die uns in die Vereinten Nationen zurückgebracht haben.“3

Aber auch danach war die andauernde Rivalität mit Taiwan noch ein wichtiger Grund für die Fortsetzung des chinesischen Engagements in Afrika. Damals stand Entwicklungshilfe im Mittelpunkt der chinesisch-afrikanischen Beziehungen. Nach dem Motto „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ baute China Krankenhäuser, Sportstadien oder auch Präsidentenpaläste, wie der nigerianische Finanzexperte Chibuike Uche von der University of Nigeria in Enugu schildert.4 Handel und Investitionen kamen in dieser Strategie nicht vor – noch nicht.

Das änderte sich erst mit den Wirtschaftsreformen in China unter Maos Nachfolgern. Paläste gibt es zwar auch heute noch. So stellte die chinesische Regierung 2007 dem sudanesischen Staatschef Omar al-Baschir einen zinsfreien Kredit für den Bau eines Präsidentenpalastes zur Verfügung. Aber nicht zufällig handelt es sich hier um ein Erdölland. Eine Volkswirtschaft wie die chinesische mit jährlichen Wachstumsraten, die sich bis vor kurzem meist im zweistelligen Bereich bewegten, entwickelt einen Hunger nach Rohstoffen und vor allem Energie, der mit heimischen Ressourcen nicht mehr zu decken ist.

Den Rohstoffbedarf der chinesischen Industrie zu befriedigen, wurde nun zum Leitmotiv der chinesischen Außenpolitik in Afrika. Die Regierung in Peking gibt nicht nur Entwicklungshilfe und streicht gelegentlich Schulden – 2002 und 2006 erließ sie überfällige Verbindlichkeiten in Höhe von jeweils etwa 1,3 Milliarden US-Dollar. Sie ermutigt auch die rund 800 in Afrika tätigen chinesischen Staatsbetriebe, notfalls sogar Aufträge anzunehmen, die gar nicht kostendeckend abzuwickeln sind – Hauptsache, man ist im Geschäft. Gerade in Äthiopien unterbieten chinesische Unternehmen oft ihre westlichen Konkurrenten mit Dumpingangeboten. Es ist eine Investition in die Zukunft: In Äthiopien gibt es bisher noch kaum ausgebeutete Vorkommen von Gold, Tantal, Platin – und Erdöl.

Im Jahr 2000 trafen sich Regierungsvertreter aus mehr als vierzig afrikanischen Staaten zu einer großen Handelskonferenz in Peking. Die afrikanischen Exporte nach China stiegen in den folgenden fünf Jahren um rund 40 Prozent. Die Zuwachsraten im chinesisch-afrikanischen Handel sind atemberaubend. Zwischen 2004 und 2008 verfünffachte sich das Handelsvolumen auf 100 Milliarden Dollar. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 nahm der Warenaustausch im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum 2007 um 66 Prozent zu.5 Afrika begann nämlich zugleich, immer mehr Waren aus China zu importieren – billige Textilien und einfache Waren des täglichen Bedarfs ebenso wie Investitionsgüter.

Die farbenfrohen Stoffe auf den afrikanischen Märkten, die so typisch zu sein scheinen für Afrika – allzu häufig sind sie inzwischen „Made in China“. Es ist die altbekannte Masche: Afrika liefert unverarbeitete Rohstoffe – fast drei Viertel der afrikanischen Exporte nach China bestehen aus Öl, Gas, Erzen und anderen mineralischen Rohstoffen – und erhält dafür verarbeitete Güter. Das sei im afrikanischen Handel mit dem Rest der Welt auch nicht anders, merkt der IWF trocken an. Es entspreche eben den komparativen Vorteilen der jeweiligen Handelspartner.6 Dass sich auf diese Weise nie etwas am Status Afrikas als Rohstofflieferant ändern wird, interessiert den IWF nicht. Die industrielle Entwicklung findet wieder einmal anderswo statt. Mit Ausnahme von Ölproduzenten wie Sudan verzeichnen alle afrikanischen Länder massive Handelsbilanzdefizite mit China.

Das Beispiel des Sudan illustriert besonders deutlich, wie China in Afrika vorgeht. In den 1960er-Jahren hatte die Regierung in Khartum den US-Ölriesen Chevron ins Land geholt, um die reichhaltigen Ölfelder auszubeuten. Doch Chevron zog sich zurück, als 1983 der Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden des Landes wegen der Einführung der Scharia wieder aufflammte. Und seit die Regierung in Washington das Land auf der Liste der Terrorunterstützer führt, dürfen US-Konzerne im Sudan überhaupt nicht mehr investieren. Anderswo, in Kasachstan und im Nahen Osten etwa, haben die chinesischen Ölfirmen bei ihren Versuchen, sich Förderkonzessionen zu sichern, gegenüber westlichen Großkonzernen meist den Kürzeren gezogen. Da bot der Sudan eine willkommene Chance. 1996 stieg die China National Petroleum Corp. (CNPC) dort ein.

Die meisten Ölfelder liegen nahe der lange hart umkämpften Grenze zwischen Nord- und Südsudan. Die Soldaten des Nordens sollen die chinesischen Arbeitercamps wiederholt als Basis für ihre Angriffe genutzt haben, um die Südsudanesen aus der Umgebung der Ölquellen zu vertreiben. In keinem anderen Land hat China so viel in die Ölförderung investiert wie hier. Heute fließt das Öl durch eine chinesische Pipeline direkt zum Roten Meer, von wo es in gewaltigen Tankern nach China weitertransportiert wird. Die CNPC besitzt auch in Darfur eine Konzession, wo 2004 die Förderung aufgenommen wurde. Da waren die blutigen Konflikte schon ausgebrochen.

China bezieht aus dem Sudan derzeit etwa 7 Prozent seiner Ölimporte und ist zugleich der wichtigste Waffenlieferant des Regimes in Khartum. Für China ist diese Partnerschaft ökonomisch äußerst lukrativ, während für die sudanesische Regierung zweifellos der politische und militärische Nutzen im Vordergrund steht. „Die Chinesen sind sehr nett“, gab Sudans Energieminister Awad Ahmed al-Jaz zu Protokoll. „Sie kümmern sich nicht um Politik oder irgendwelche Probleme. Alles läuft sehr glatt, sehr erfolgreich. Sie sind harte Arbeiter, die sich für Geschäfte interessieren, nicht für Politik.“

Die aus ihren Dörfern in der Nähe der Ölquellen vertriebenen Menschen haben eine andere Perspektive – wie ein Angehöriger des südsudanesischen Nuer-Volks, dessen Frau und sechs Kinder 2002 bei einem Luftangriff von Regierungstruppen und Milizen getötet wurden, während er sein Augenlicht verlor: „Die Chinesen wollen nach Öl bohren, und deshalb wurden wir vertrieben – jetzt habe ich keine Familie mehr und keine Kühe.“7

China ist mit den Mächtigen

Gegenüber dem Westen hat sich Peking eine äußerst zweckmäßige Haltung zurechtgelegt: Die Geberländer würden die Forderung nach Einhaltung der Menschenrechte und nach Fortschritten bei der Demokratisierung doch nur als Instrument des Neokolonialismus einsetzen. Das macht China besonders attraktiv für Regierungen, die bei den westlichen Staaten unten durch sind, wie etwa die Regierung im Sudan oder Robert Mugabes Simbabwe. So hat Simbabwe trotz der Versorgungskrise 2005 sechs Kampfflugzeuge für mehr als 100 Millionen US-Dollar von China gekauft. 2008 wurde ein chinesisches Schiff mit einer Waffenlieferung für Simbabwe zwar lange von Gewerkschaftern daran gehindert, seine Fracht in einem afrikanischen Hafen zu löschen. Am Ende kamen die Waffen trotzdem an ihrem Ziel an, vermutlich dank kongolesischer Hilfe. Mugabe liefert dafür an China gelegentlich das dort sehr begehrte, aber nicht mehr legal gehandelte Elfenbein.

Die chinesische Doktrin der Nichteinmischung sei doch bloß ein Mythos, meint Professor Chibuike Uche und verweist auf das Beispiel Sudan. „China mischt sich tief in die Angelegenheiten seiner Partner ein, doch diese Einmischung geschieht immer zugunsten der herrschenden Gruppe. Wer immer gerade an der Macht ist, ist ein Freund Chinas, solange er China Zugang zu den Rohstoffen des Landes garantiert.“8 Wenn in der sudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur trotz des internationalen Embargos Regierungssoldaten mit Waffen aus chinesischer Produktion auftauchen, dann ist das ein klarer Beleg dafür, dass China in den Konflikt zumindest indirekt involviert ist.9

Und als der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs 2008 einen Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsidenten al-Baschir beantragte, da wusste dieser wenigstens einen Freund hinter sich: Peking hat sich bei der UNO dafür starkgemacht, den Haftbefehl nicht zu vollstrecken.10 Eine der stärksten Waffen Chinas bei seinen „Wirtschaftskriegen“ sei sein Vetorecht im UN-Sicherheitsrat, schreibt der von leichter China-Paranoia getriebene US-Wirtschaftsprofessor Peter Navarro: „Chinas wirtschaftliche und politische Elite ‚shoppt‘ regelmäßig mit seinem UN-Veto in Ländern, mit denen es Beziehungen stärken möchte.“11

Navarro führt darüber hinaus Angola, das zweitgrößte Erdölland in Afrika, als Beispiel dafür an, wie China seine Rohstoffinteressen in Afrika durchsetzt. Für Bohrrechte zahle Peking angolanischen Beamten regelmäßig enorme und nicht zurückzuverfolgende Vorschüsse und beschaffe der Regierung in Luanda überdies zinsgünstige Kredite, von denen viele schnell um die Staatskasse herum in Offshore-Konten fließen oder für Kampagnen der Regierungspartei verwendet werden. Schätzungen zufolge geht ein Drittel von Angolas jährlichen Einnahmen „verloren“.

Die Reaktionen der afrikanischen Länder auf die chinesischen Vorstöße fallen gemischt aus. Positiv wird vermerkt, dass China Geld in Länder und Regionen steckt, die die Investoren aus den westlichen Industrieländern – deren Entscheidungen basieren ja auch nicht immer auf ethischen Kriterien – längst abgeschrieben haben. Eine Untersuchung der Universität Peking, die chinesische und belgische Straßenbauprojekte im Kongo verglich, rechtfertigt das chinesische Vorgehen mit dem Argument, dass die Belgier die Straßen nur zum Abtransport von Rohstoffen bauten, während von den chinesischen Straßen wenigstens auch die örtliche Bevölkerung etwas hätte.12

Den Matatu-Fahrern in Kenia mögen die chinesischen Investitionen ins Straßennetz wie ein Akt der Nächstenliebe erscheinen. Und in Kenias wirtschaftlich vernachlässigtem Norden freuen sich sicher viele über die neue Straße zur äthiopischen Grenze, deren Bau derzeit vorangetrieben wird. Touristen sollen auf diesem Wege kommen, und der Handel zwischen den beiden Nachbarländern soll einen Wachstumsschub erhalten. Aber längst nicht alle hier sind zufrieden. Im April 2008 wurde ein chinesischer Ingenieur erschossen – von Banditen, hieß es. Dorfälteste vermuteten jedoch andere Täter, andere Motive: Der Unmut vor allem unter den jüngeren Männern wachse, weil die chinesischen Arbeitgeber so wenig Leute aus der Gegend einstellen.13

Das ist nicht nur in Nordkenia eine häufig geäußerte Kritik. Chinesische Unternehmen stellen am liebsten Chinesen ein, auch in Afrika, weil das sprachlich und kulturell für sie das Einfachste ist. Investoren bringen ausgebildete Arbeiter oft gleich mit, statt lokale Arbeitskräfte überhaupt erst auszubilden. Insbesondere leitende Positionen werden fast ausschließlich an Chinesen vergeben. Ein Transfer von Technologien und Know-how, auf den Peking gegenüber den westlichen Investoren in China immer bestanden und von dem die Entwicklung des Landes immens profitiert hat, findet im Rahmen der sino-afrikanischen Süd-Süd-Kooperation nicht statt.

Immer mehr Menschen in Afrika geht mittlerweile auf, wie einseitig die Beziehungen zum Fernen Osten sind. „Die Erwartung, dass China keine Mühe scheut, um Afrikas Entwicklung zu fördern, ist bloßes Wunschdenken“, warnt der nigerianische Ökonom Uche. Aus Sambia etwa, wo im Jahr 2006 Sicherheitskräfte auf demonstrierende Arbeiter in der von China übernommenen Chambeshi-Kupfermine schossen, sind mitunter scharfe Töne zu hören: China führe sich auf wie eine neue Kolonialmacht, die Rohstoffe werden ins „Mutterland“ geschafft, während die afrikanischen Märkte mit Plunder aus China nur so überschwemmt werden.

Das Gleiche hört man in Simbabwe, wo es ein eigenes Wort für chinesischen Billigramsch gibt: Zhing-zhong. Zhing-zhong ist, wenn man einen chinesischen Fernseher kauft, der beim ersten Stromausfall – und dazu kommt es häufig in Simbabwe – den Geist aufgibt, und wenn einem dann der ebenfalls chinesische Händler mitteilt, dass es darauf selbstverständlich keine Garantie gibt. Zhing-zhong sind auch die Kondome, die ständig platzen, angeblich weil sie für viel kleinere asiatische Männer gemacht sind. Doch Mugabe ist offenbar so abhängig von den chinesischen Lieferungen, dass Lästern inzwischen verboten ist. „Nur in Simbabwe wird man dafür verhaftet, dass man sich über die schlechte Qualität chinesischer Waren lustig macht“, berichtet ein in den USA lebender Exilsimbabwer. „Denn das würde ein schlechtes Licht auf die simbabwische Regierung und auch auf unsere ‚guten Freunde‘, die Chinesen, werfen. Das Wort, das dich für ein paar Tage, wenn nicht für Wochen in den Knast bringen kann, ist ‚Zhing-zhong‘.“14

Fußnoten: 1 „Chinese companies build up reputation in scramble for Africa“, Xinhua, 19. Juli 2005. Mit der Schlagzeile „Scramble for Africa“ (etwa: Balgerei um Afrika) hatte die britische Tageszeitung Times im Jahr 1884 den Beginn des Wettrennens der Europäer um afrikanische Kolonien kommentiert. 2 „New Financiers are Narrowing Africa’s Infrastructure Deficit“, Weltbank-Pressemitteilung 2009/017/EXC, 10. Juli 2008. 3 Zitiert in Li Anshan, „China and Africa: Policy and Challenges“, China Security, Bd. 3, Nr. 3, 2007. 4 Chibuike Uche, „Trade and Industrial Policy in Africa: the Impact of China’s Growing Influence in the Region“, Edition OSI-Club, Bd. 3, hg. von Herta Däubler-Gmelin, Ann Kathrin Helfrich, Stefanie Hirsbrunner und Ekkehard Münzing, Frankfurt am Main (Verlag Peter Lang) 2009. 5 „Sino-African trade to hit 100 billion dollars in 2008, China predicts“, Xinhua, 4. September 2008 6 Jian-Ye Wang and Abdoulaye Bio-Tchané, „Africa’s Burgeoning Ties with China“, IMF Finance & Development, März 2008. 7 Beide Zitate aus „China Invests Heavily In Sudan’s Oil Industry“, Washington Post, 23. Dezember 2004. 8 Siehe Anmerkung 4. 9 Die BBC veröffentlichte am 13. Juli 2008 Bilder von chinesischen Militärlastern und Flugabwehrraketen. Dem Bericht zufolge sollen Chinesen auch sudanesische Piloten auf chinesischen Kampfflugzeugen ausgebildet haben, die in Darfur zum Einsatz kommen. 10 Siehe „Darfur – Motive eines Völkermords“, Le Monde diplomatique, März 2007. 11 Peter Navarro, „Der Kampf um die Zukunft – Die Welt im chinesischen Würgegriff“, München (FinanzBuch Verlag) 2008. 12 Siehe Anmerkung 3. 13 „Chinese build new highway to ‚lost‘ Kenya“, Reuters, 21. August 2008. 14 http://projectdiaspora.org/. Nicola Liebert ist Journalistin in Berlin. © Le Monde diplomatique, Berlin

Le Monde diplomatique vom 13.03.2009,