09.04.2026

Neue Heimat für die britische Linke?

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Neue Heimat für die britische Linke?

Die Regierung Starmer wollte die Kommunalwahlen vom 7. Mai verschieben, ruderte aber unter dem Druck der Wahlkommission und der Opposition zurück. Labour verliert stetig an Boden, im Aufwind ist die rechtsextreme Reform UK – und die Green Party.

von Owen Jones

Die Grünen Hannah Spencer und Zack Polanski im Wahlkreis Gorton and Denton, 7. Februar 2026 DANNY LAWSON picture alliance/empics
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Die britische Linke war schon totgesagt. Als das linke Urgestein Jeremy Corbyn 2015 zum Vorsitzenden der Labour Party gewählt wurde, waren in seinem Schattenkabinett alle Parteiflügel vertreten.

Einer der konservativeren Schattenminister steckte damals einer Journalistin von Channel 4, welche Absichten der rechte Flügel insgeheim verfolge: Man wolle einen „brutalen“ partei­internen Streit anzetteln, der „die Linke für 30 Jahre kaltstellt oder ganz aus der Partei treibt“.1

Diese Rechnung ist offenbar aufgegangen. 2020 begann Corbyns Nachfolger Keir Starmer mit den Säuberungen. Der frühere Menschenrechtsanwalt, der sich nach Jahren chaotischer Tory-Regierungen als Verfechter moralischer Integrität und als der einzige „Erwachsene im Raum“ verkaufte, ist inzwischen einer der unbeliebtesten Pre­mier­mi­nis­ter der britischen Geschichte. Seit 2024 steht Starmers Regierung für Skandale und politischen Wortbruch, während die Green Party, mit dem offen ökosozialistischen Zack Polanski an der Spitze, der Linken zu neuer Blüte verhilft. Diese Entwicklung ist die Quittung für einen grundlegenden Fehler in Starmers politischem ­Kalkül.

In jungen Jahren war Starmer noch ein Mann der Linken. Während des Kampfs um die Parteiführung im Jahr 2020, als Labour trotz der Wahlniederlage vom Dezember 2019 immer noch sozialistisch orientiert war, versprach Starmer nicht nur einen „Corbynismus ohne Corbyn“, er schwadronierte auch von seiner rebellischen Jugend. Besonders gern verwies er auf einen Beitrag in der vom ihm in dem 1980er Jahren herausgegebenen marxistischen Zeitschrift Socialist Alternative, in dem er Labour für die Wendung nach rechts kritisierte und sich für einen „auf demokratischer Planung basierenden partizipativen Sozialismus“ aussprach.

Als Anwalt vertrat Starmer in den 1980er Jahren streikende Bergarbeiter und Demonstrant:innen gegen ­Margaret Thatchers desaströse Kopfsteuer, später auch Umweltschützer, die juristisch gegen McDonald’s zu Felde zogen. Deutlich seltener sprach er über seine Tätigkeit als Leiter der Generalstaatsanwaltschaft von 2008 bis 2013. In dieser Funktion vereitelte er die Strafverfolgung jener Polizeibeamten, die den brasilianischen Elektriker Jean Charles de Menezes erschossen hatten, den sie für einen islamistischen Selbstmordattentäter hielten. Starmer erarbeitete in dieser Zeit eine Gesetzesnovelle, die die Strafverfolgung von Demonstranten erleichterte, schlug längere Haftstrafen für angebliche Sozialbetrüger vor (bis zu zehn Jahre Gefängnis) und erleichterte der US-Regierung die Strafverfolgung von Julian Assange.2

Die Dienste, die Starmer der Krone erwiesen hatte, wurden 2014 mit der Verleihung der knighthood (Ritterwürde) und einem sicheren Labour-Wahlbezirk in London belohnt. 2015 wurde er ins Parlament gewählt. Damals orientierte sich die Partei unter der Führung Jeremy Corbyns wieder nach links. Starmer verstand es, sich geschickt im Spiel zu halten.

Die Arbeiterschaft hat sich von Labour abgewandt

Während viele Widersacher Corbyns den Parteiführer attackierten und es ablehnten, eine wichtige Funktion zu übernehmen, wurde Starmer aufgrund seiner juristischen Qualifikationen im Oktober 2015 zum Brexit-Schatten­minister berufen. Er nutzte diese Stellung, um sich die Unterstützung der Parteibasis zu sichern, die mit überwältigender Mehrheit für einen Verbleib in der EU gestimmt hatte.

Nach dem Brexit-Votum bezog Labour die offizielle Position, dass man das Abstimmungsergebnis hinnehmen und mit fortschrittlichen Zielsetzungen verknüpfen werde (etwa in der Frage staatlicher Unternehmenssubventionen, die durch EU-Regeln eingeschränkt waren). Dagegen erklärte Starmer auf dem Parteitag 2018, alle Optionen lägen auf dem Tisch – auch ein erneutes Referendum. Seine Rede wurde mit Standing Ovations bedacht und von den Medien gelobt, brachte die Labour-Führung jedoch in eine Zwickmühle. Zwar hatte eine Mehrheit ihrer Wählerschaft den Bruch mit der EU abgelehnt, aber die Wechselwähler in den hart umkämpften Wahlkreisen, auf die Labour am meisten angewiesen war, hatten eher für den Brexit gestimmt und bestraften Labour bei den Parlamentswahlen im Dezember 2019, indem sie Boris Johnson zu einem Erdrutschsieg verhalfen.

Unterdessen wetzte der rechte Flügel der Labour Party hinter den Kulissen die Messer. Der Par­tei­funk­tio­när Morgan McSweeney, den Starmer 2024 zu seinem Stabschef in der ­Downing Street machte, hatte 2015 den Wahlkampf der eisernen Blair-Anhängerin Liz Kendall organisiert, als diese 2015 für den Parteivorsitz kandidierte. Ihr kümmerliches Ergebnis von 4,5 Prozent der Stimmen machte ­McSweeney klar, dass Kandidaten, die offen eine rechte Politik befürworteten, unter den Parteimitgliedern niemals eine Mehrheit erringen könnten.

Wie der Investigativjournalist Paul Holden in seinem Buch „The Fraud“ (OR Books, 2025) aufdeckte, hat damals der Thinktank mit Namen Labour ­Together, dem McSweeney seit 2027 vorstand, mittels einer Computeranalyse von Mitgliederdaten eine Strategie entwickelt, die dem rechten Flügel dazu verhelfen sollte, die Parteiführung zurückzugewinnen. Labour Together wurde von gut betuchten Spendern mit mehr als 730 000 Pfund gesponsert. Allerdings versäumte es der Stiftungsvorsitzende, die Liste der Spender offenzulegen, wofür ihn die Wahl­kom­mis­sion 2021 zu einer Geldstrafe verurteilte. Laut McSweeney hatte es sich nur um einen Verwaltungsfehler gehandelt, doch in der Praxis bedeutete diese ­Unterlassung, dass die Identität der rechten Financiers damals verborgen blieb.

Die Recherchen Holdens stützen auch die Vermutung, dass McSweeney maßgeblich an der Lancierung von Antisemitismusvorwürfen gegen Corbyn beteiligt war. Diese böswilligen Anschuldigen haben Corbyn mehr geschadet als alles andere, von seiner unentschiedenen Haltung zum Brexit abgesehen.

Als sich 2019 abzeichnete, dass Labour unter Corbyn die Parlamentswahlen verlieren würde, setzte McSweeney auf Starmer als neuen Parteiführer. Als sein Wahlkampfmanager steuerte er programmatisch nach links: Starmer versprach die Steuern für die obersten 5 Prozent der Einkommen zu erhöhen, die Studiengebühren abzuschaffen, den Abbau des Wohlfahrtsstaats rückgängig zu machen und sich außenpolitisch auf „keine illegalen Kriege“ mehr einzulassen. Er erklärte, er werde Migranten nicht zu Sündenböcken machen. Er nannte Corbyn einen „Freund und Kollegen“ und verteidigte ihn gegen die unfairen Verunglimpfungen der Medien. Im Übrigen versprach er, Labour wieder zu einer „Kirche für ­alle“ zu machen.

Doch kaum war Starmer Parteichef geworden, kassierte er ein Versprechen nach dem anderen. Seine Fantruppe behauptet, die veränderten politischen Rahmenbedingungen erforderten nun einmal pragmatische Antworten. Doch das ist keine ehrliche Auskunft: Als Kandidat für den Parteivorsitz hatte Starmer die Verstaatlichung der Wasser- und Energieversorgung, von Eisenbahnen und Post versprochen. Doch ein Jahr später erklärte er, „eine Verpflichtung zur Verstaatlichung“ habe er niemals ausgesprochen (BBC One, 28. September 2021).

Der politische Rechtsruck war von heftigen Angriffen gegen die Parteilinke begleitet, die von McSweeney orchestriert wurden. Im Oktober 2020 ließ Starmer die Parteimitgliedschaft Corbyns suspendieren, weil dieser gesagt hatte, das Ausmaß des Antisemitismus in der Labour Party sei von den Gegnern innerhalb und außerhalb der Partei „aus politischen Gründen dramatisch übertrieben“ worden. Zwar wurde Corbyn einen Monat später wieder in die Partei aufgenommen, durfte aber nicht mehr für einen Labour-Parlamentssitz kandidieren.3 In der Folge nutzte die Parteiführung das Auswahlverfahren für Parlamentskandidaten ganz generell, um die Linke kaltzustellen und ihren eigenen Leuten Sitze zuzuschanzen, ohne dass die Mitglieder vor Ort etwas zu sagen hatten.

Gleichzeitig hatte sich die Konservative Partei selbst zerlegt. Die Verschlechterung der Lebensbedingungen und der Niedergang der öffentlichen Dienstleistungen verhalfen Starmer im Juli 2024 zu einem überwältigenden Wahlerfolg. Doch es war ein „seelenloser“ Sieg nach einer historisch niedrigen Wahlbeteiligung. Dank des Mehrheitswahlrechts gewann Labour mit einem Drittel der Stimmen zwei Drittel der Mandate, wogegen sich die Stimmen rechts der Mitte auf die Tories, die Liberalen und die rechtsextreme Reform UK verteilten.

Eine der ersten Maßnahmen der neuen Regierung war die Abschaffung der Heizzulage für Rentner, weil Starmers Getreue der Ansicht waren, eine solch harte und unpopuläre Maßnahme werde dem neuen Premier die Achtung vieler Wähler einbringen. Doch die meisten fanden sie so unmenschlich, dass Starmer sie partiell zurücknehmen musste. Auch als die Regierung die weitgehende Abschaffung der Behindertenbeihilfen anvisierte, wurde sie durch eine Revolte der Hinterbänkler zu einer Kehrtwende genötigt.

Starmer versuchte seine Popularität aufzubessern, indem er sich bei Nigel Farages Rhetorik bediente (siehe den nebenstehenden Beitrag). Am 12. Mai 2025 erklärte er, Migration habe dem Vereinigten Königreich „unermesslichen Schaden“ zugefügt, und sprach von einer „Insel von Fremden“. Trotzdem sanken Labours Umfragewerte weiter in den Keller.

Was die Außenpolitik betrifft, so wird Starmer übermäßige Zurückhaltung gegenüber Israel bis hin zu Komplizenschaft vorgeworfen. Die Folgen sind Massenproteste und parteiintern das Wiedererstarken der Linken.

In Sachen Gazakrieg hatte die nach links geschwenkte Green Party schon bei den Wahlen von 2024 eine viel klarere Position als Labour bezogen. Damit konnten sich die Grünen von einem auf vier Sitze verbessern.4 Noch bedeutsamer war der Umstand, dass die Green Party in 39 Wahlkreisen zweitstärkste Kraft hinter Labour wurde. In Bezirken mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil wurden außerdem vier parteilose Kandidaten gewählt, die Israels Vorgehen in Gaza als Genozid bezeichneten. Und nicht zuletzt siegte im Norden Londons ein weiterer Unabhängiger, der mit überwältigender Mehrheit den Wahlkreis Islington eroberte, den er selbst 40 Jahre lang für Labour gehalten hatte. Der Wahlsieg von Jeremy Corbyn war umso bemerkenswerter, als in Großbritannien parteilose Kandidaten – selbst bei hohem Bekanntheitsgrad – einen notorisch schweren Stand haben.5

Ein Großteil der Medien hob vor allem auf den Erfolg der Farage-­Partei Reform UK ab, die fünf Sitze erringen konnte. Doch das Resultat von 2024 hat auch gezeigt, dass die Linke nach wie vor über ein beträchtliches Wählerpotenzial verfügt. Was ihr fehlte, war das zugkräftige Führungspersonal.

Seit Jahren wurde Jeremy Corbyn von seinen Verbündeten zur Gründung einer neuen Partei gedrängt, doch er zögerte diesen Schritt hinaus, weil er seine Rückkehr in die Labour Party betreiben wollte. Unter Labour-Aktivist:innen wurde schon länger über die Möglichkeiten einer unabhängigen Partei diskutiert, für die auch die linke Abgeordnete ­Zarah Sultana plädierte, die Starmer wegen ihres Widerstands gegen die Kindergeldkürzung aus der Partei ausgeschlossen hatte. Von Corbyns Zögern frustriert, verkündete sie im Juli 2025 von sich aus die Gründung einer Partei namens Your Party. Wenn Berichte zutreffen, dass rund 800 000 Menschen ihr Interesse an der neuen Partei bekundeten, würde das zeigen, dass die Linke nach wie vor größere Massen ansprechen kann.

Gleichzeitig vollzogen auch die Grünen einen politischen Schwenk. Im September 2025 wurde der langjährige Aktivist Zack Polanski mit einem ökosozialistischen Programm zum Parteivorsitzenden gewählt. Der eloquente und charismatische Polanski setzt auf eine entschiedene Nutzung der sozialen Medien, die an den New Yorker Bürgermeister ­Zohran Mamdani erinnert. Die Mitgliederzahlen der Grünen schnellten von 60 000 auf über 200 000 in die Höhe. In manchen Umfragen hat die Partei sogar Labour überholt und liegt auf Platz zwei hinter Reform UK.

In der Vergangenheit sah ein Großteil der britischen Linken die Grünen eher als Partei von radikalen Wohlstandsbürgern, die mit der Arbeiterbewegung nichts zu tun haben. Ihre Mitglieder vertraten ganz unterschiedliche Ideologien, manche wurden gar als „Tories in Gummistiefeln“ verspottet. Doch Polanskis eigener Wandel vom liberalen Demokraten der politischen Mitte zum Ökosozialisten steht für den Kurswechsel der gesamten Partei. In anderen europäischen Ländern zählen die Grünen meist zur politischen Mitte, weil unter dem Verhältniswahlrecht eine eigenständige linke Partei ins Parlament kommen kann. Das britische Mehrheitswahlrecht bewirkt dagegen, dass Leute, die in Deutschland Die Linke oder in Spanien Podemos unterstützen, bei den Grünen landen. Die neuen Mitglieder der Green Party sind überwiegend Linke, die sich von Labour verraten fühlen.

Die beiden linken Parteien, Grüne und Your Party, gingen rasch getrennte Wege. Sultana versuchte ihren Führungsanspruch dadurch zu festigen, dass sie sich gegen Polanski wie gegen Corbyn positionierte: Sie kritisiert Corbyn als zu kompromissbereit und hält den Grünen vor, dass sie nicht weit genug gingen. Diese fordern statt des sofortigen Nato-Austritts alternative Sicherheitsabkommen; gegenüber Israel unterstützen sie zwar die Kampagne BDS (Boycott, Divestment and Sanctions), wollen aber an diplomatischen Beziehungen festhalten. Der öffentliche Streit zwischen den Gefolgsleuten Sultanas und Corbyns über strategische Fragen und Parteiinterna hat das anfängliche Interesse an Your Party erheblich gedämpft; am Ende sind der Partei nur etwa 50 000 Personen beigetreten.

Inzwischen haben die Grünen die Labour-Größen das Fürchten gelehrt. Als im Wahlkreis Gorton and Denton, seit Jahrzehnten eine Labour-Hochburg innerhalb von ­Greater Manchester, eine Nachwahl nötig wurde, hielt man die Grünen für chancenlose Außenseiter. Labour hatte hier 2024 mehr als 50 Prozent der Stimmen geholt, die Grünen lediglich 13,2 Prozent. Aber dann trat für die Grünen Hannah Spencer an, eine ortsverbundene Sanitärinstallateurin, die ganz offen für eine klassenkämpferische Politik eintrat und tausende Wahlkampfhelfer:innen für sich mobilisieren konnte.

Obwohl Labour viel Geld in den Wahlkampf gesteckt hatte, siegte am Ende die grüne Kandidatin mit über 40 Prozent der Stimmen. Starmers Partei landete mit kläglichen 25 Prozent auf dem dritten Platz, noch hinter Farages Reform UK.

Das politische Schicksal ­Starmers hängt jetzt vom Ausgang der Kommunalwahlen im Mai ab, die im gesamten Vereinigten Königreich stattfinden. Als schärfste innerparteiliche Konkurrenz gelten insbesondere ­Angela Rayner, ehemals Ministerin für Wohnungsbau und derzeit Starmers stellvertretende Premierministerin, sowie Gesundheitsminister Wes Streeting, der den Blair-Flügel repräsentiert. Beide hoffen, dass der Premierminister die Konsequenz aus den unausweichlichen Verlusten ziehen und zurücktreten wird.

Tatsächlich könnte Starmers Schu­terschluss mit den Blair-Erben seinen Untergang besiegeln. Jüngst musste er sich dafür entschuldigen, dass er im Februar 2025 Peter ­Mandelson – eine Schlüsselfigur der Blair-Ära – zum Botschafter in den Vereinigten Staaten ernannt hat, obwohl sein Team gewusst hatte, wie eng Mandelson mit dem Milliardär Jeffrey Epstein befreundet war. Die Veröffentlichung der Epstein-Akten führte zur Abberufung Mandelsons und beendete auch die Karriere von Morgan McSwee­ney.

Für Starmers Helferstab ist der Erfolg von 2024 zum Pyrrhussieg geworden. Als es dieser Truppe durch List und Intrigen gelang, die Parteilinke auszubooten, wurde ihre politische Raffinesse von den meisten britischen Medien gelobt. Aber sie dürfte es kaum schaffen, die Rückkehr der Linken auf die politische Bühne zu verhindern.

1 Zitiert von der Journalistin Shaminder Nahal von Channel 4 auf X, 16. September 2015.

2 Oliver Eagleton, „The Starmer Project: a Journey to the Right“, London (Verso) 2022.

3 Vgl. Jamie Maxwell, „Verdientes Waterloo für die Tories“, LMd, Juli 2024.

4 Daniel Finn, „Die Briten und der Gazakrieg“, LMd, Mai 2024.

5 Jessica Elgot, „ ‚We can’t just talk to the right‘: what will Labour do now?“, The Guardian, London, 3. Mai 2025.

Aus dem Englischen von Robin Cackett

Owen Jones ist Journalist.

Le Monde diplomatique vom 09.04.2026, von Owen Jones