Die neue Weltordnung

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Die neue Weltordnung

Die neue Weltordnung

Die weltweite ökonomische Krise, die durch die Coronapandemie ausgelöst wurde, könnte die Entstehung eines neuen, bipolaren Gleichgewichts zwischen den USA und China beschleunigen. Auch wenn sie nicht zu einem grundlegenden Wandel der globalen Machtverteilung führt.

von Philip S. Golub

Der französische Historiker Fernand Braudel hielt im April 1976 drei Vorlesungen an der Johns Hopkins University in Baltimore, in denen er sein dreibändiges Opus magnum über die „Sozialgeschichte des 15.–18. Jahrhunderts“ skizzierte, das drei Jahre später erscheinen sollte. In der dritten Vorlesung „Die Zeitlichkeit der Welt“ heißt es: „Eine anhaltende Krise ist eine Probe, welche die Starken bestehen, während die Schwachen daran scheitern.“1

„Das Zentrum“ breche also nicht bei jeder Schwierigkeit zusammen, so Braudel. Im Gegenteil: Die Krisen des 17. Jahrhunderts hätten in der Regel die Stellung Amsterdams noch weiter gefestigt. Und auf seine eigene Gegenwart bezogen, hielt Braudel fest: „Seit einigen Jahren erleben wir eine weltweite Krise, die schwer und möglicherweise von Dauer ist. Sollte New York diese Probe nicht bestehen – was ich persönlich bezweifle –, so müßte sich die Welt ein neues Zentrum suchen oder erfinden; falls dagegen die Vereinigten Staaten erfolgreich Widerstand leisten – wofür alles spricht –, können sie aus dieser Probe gestärkt hervorgehen, denn die anderen Volkswirtschaften werden vermutlich sehr viel mehr unter der ungünstigen Konjunktur zu leiden haben.“

Braudel ging es um eine Analyse der langsamen Bewegungen der Dezentralisierung und Neuausrichtung im europäischen Wirtschaftsraum seit dem 14. Jahrhundert und in der kapitalistischen Weltwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert. In beiden Epochen wurden diese Bewegungen ihm zufolge durch „langanhaltende Krisen der allgemeinen Ökonomie“ verursacht. Sein Urteil hat bis heute Bestand. Während der globalen Finanzkrise von 2008 ist das Zentrum jedenfalls nicht implodiert, auch wenn die Vereinigten Staaten, deren Autorität in der Welt bereits durch die Kriege der 2000er Jahre gelitten hatte, geschwächt aus ihr hervorgingen.

Produktionsstopp und ­eingebrochene Nachfrage

Gibt es Anlass zur Vermutung, dass es diesmal anders sein könnte? Dass die Coronapandemie die USA als Zentrum in die Knie zwingt und China mit seiner gelenkten Volkswirtschaft von dieser beispiellosen Krise profitiert? Angesichts des Versagens der US-Regierung und der offensichtlichen Defizite des amerikanischen Wirtschafts- und Sozialsystems sagen einige Beobachter genau das voraus.

Die Krise könnte in der Tat das Entstehen eines neuen Ost-West-Gleichgewichts beschleunigen, doch die jeweiligen Stärken und Schwächen der USA und Chinas lassen keine komplette Verschiebung des Zentrums erwarten. Viel wahrscheinlicher ist eine Umstrukturierung des globalisierten kapitalistischen Systems mit einer stärkeren Zersplitterung und wachsenden Rivalitäten.

Der globale wirtschaftliche Einbruch, der durch die ­Coronapandemie ausgelöst wurde, fiel umso heftiger aus, weil er so plötzlich kam – und weil er sowohl die Angebots- wie auch die Nachfrageseite betraf: Wurden zunächst die Produktionsketten unterbrochen, die seit Ende der 1980er Jahre die kapitalistische Wirtschaft charakterisieren, brach wenig später auch die allgemeine Nachfrage ein, als die großen Volkswirtschaften weitgehend zum Stillstand kamen. Immerhin galten für mehr als 4 Milliarden Menschen auf der Welt in der einen oder anderen Form Ausgangsbeschränkungen. Die kommende globale Depression verspricht lang und tief zu werden.

Dass dieser Schock weltweite Auswirkungen hat, ist durch die starke Verflechtung der Volkswirtschaften zu erklären. Globale Produktions- und Wertschöpfungsketten gehen einher mit der transnationalen Segmentierung der verschiedenen Produktionsstufen: Forschung und Entwicklung, Design, Rohstoffgewinnung, Herstellung der Vorprodukte oder Montage finden jeweils dort statt, wo sich im internationalen Wettbewerb Standortvorteile ergeben.

Apple ist ein typisches Beispiel dafür. Das Unternehmen bezieht seine Produkte von 200 großen Zulieferern in 24 Ländern, von denen die meisten in China (39 Prozent), Taiwan und Südostasien (23 Prozent) sowie in Japan

von Philip S. Golub

(16 Prozent) angesiedelt sind. Diese Zulieferer beziehen ihre Rohstoffe und Vorprodukte ihrerseits über den Weltmarkt. Dasselbe Muster gilt, mit kleineren Abweichungen, für alle Firmen der Elektronik-, Automobil- und Bekleidungsbranche.

Nike etwa hat Zulieferbetriebe in 40 Ländern und bezieht Rohstoffe aus 11 weiteren Staaten. Sie sind auf allen Kontinenten ansässig, aber besonders konzentriert in China, Vietnam und Indonesien. Transkontinentale Lieferketten charakterisieren auch den Weltmarkt für pharmazeutische Produkte.

Selbst strategisch wichtige Branchen wie die Luftfahrt, deren Produktionsstätten früher längst nicht so verstreut lagen, sind inzwischen geografisch segmentiert. So bedient sich Airbus nicht nur einer Vielzahl von Subunternehmen, sondern verfügt auch über eigene Montagewerke in China (Tianjin) und den USA (Mobile, Alabama). Dasselbe Phänomen gilt für Boeing: Mitte der 1960er Jahre wurde die Boeing 727 fast vollständig auf amerikanischem Boden gefertigt; heute werden 70 Prozent der Konstruktions- und Fertigungsarbeiten für die Boeing 787 von externen Partner ausgeführt.

Im Zentrum dieser regionalen und globalen Ketten steht China. In den 1990er Jahren galt es noch als verlängerte Werkbank ausländischer Firmen für die bloße Montage von Produkten für den Weltmarkt.

Seit Ende der 2000er Jahre ist das Land jedoch, wie die Welthandelsorganisation (WTO) erklärt, zum „zentralen Exporteur hochwertiger Endprodukte“ geworden, der „mit anderen wichtigen (Wirtschafts-)Räumen (wie den USA und Deutschland), aber auch mit seinen asiatischen Nachbarn“ eng vernetzt ist.2

So hat die plötzliche Schließung von chinesischen Fabriken, die Zwischenprodukte herstellen und Endprodukte montieren, zahlreiche globale und regionale Liefer- und Produktionsketten unterbrochen. Dies gilt insbesondere für die Provinz Hubei mit ihrer Hauptstadt Wuhan, eines der Haupt­ziele für ausländische Direktinvestitionen: 167 der 500 umsatzstärksten US-Unternehmen haben hier investiert.

Die Schockwellen breiten sich in zwei Richtungen aus. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und Grenzschließungen in anderen Ländern wurde der Export von Gütern nach China blockiert, der für die Erholung der Wirtschaft und der chinesischen Exporte notwendig wäre. Andererseits ist ein Wiederaufleben der weltweiten Nachfrage nach in China – oder anderswo – hergestellten Produkten kurz- bis mittelfristig eher unwahrscheinlich.

In den reichsten Weltregionen wird die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus vom Schreckgespenst des sozialen Abstiegs und der Verarmung begleitet. Dies ist zweifellos auch in China der Fall, wo die jüngsten offiziellen Zahlen zur Arbeitslosigkeit nur die urbanen Regionen erfassen: 6,2 Prozent bei einer Gesamtzahl von 440 Millionen städtischen Arbeitskräften. Die ländlichen Gebiete und die riesige Masse der Binnenmigranten bleiben unberücksichtigt.

Einigen Schätzungen zufolge könnte sich die Zahl der Arbeitslosen in Wirklichkeit auf etwa 205 Millionen belaufen.3 Das wäre ein Viertel der gesamten Erwerbsbevölkerung, womit das Land die zuletzt explosionsartig gestiegene Quote in den USA noch übertreffen würde.

Eine tiefgreifende Umstrukturierung der Wertschöpfungsketten ist unvermeidlich. Die multinationalen Unternehmen werden sich ebenso wie die Staaten bemühen, ihre Anfälligkeit für externe Schocks und andere Störungen durch kürzere und leichter zu kontrollierende regionale Lieferketten zu verringern. Dies ist allein schon aus Gründen der Sicherheit in Bezug auf Wirtschaft, Ernährung und Gesundheit unabdingbar. Auch die politischen Auswirkungen dieser Entwicklung werden erheblich sein. Man müsse „die Lehren aus dem Moment ziehen, den wir gerade durchleben“, meinte im März etwa der französische Präsident Emmanuel Macron. „Es ist Wahnsinn, wenn wir unsere Ernährung, unseren Schutz, die Fähigkeit, unser Leben zu gestalten, in fremde Hände legen. Wir müssen wieder die Kontrolle übernehmen.“

Für die reichsten Länder hat die Krise den Widerspruch zwischen der Verlagerung von Produktionsstätten, die ihre Unternehmen betreiben, auf der einen und ihrer nationalen Sicherheit auf der anderen Seite deutlich gemacht; und sie hat die Gefahren aufgezeigt, die durch die Abhängigkeit von China für ihre Versorgung entstehen.

Selbst ein so überzeugter Vertreter des Freihandels wie der US-Senator Marco Rubio musste zugeben: „Unser Land hat vor etwa 30 Jahren die Entscheidung getroffen, dass die effizienteste Kapitalallokation darin bestand, viele der Produktionsmittel in andere Länder zu verlagern. Es war einfach billiger in China, aber nicht nur in China, sondern auch an anderen Orten. Jetzt aber offenbart sich dieses System als verwundbar. Mitunter widerspricht die effizienteste Kapitalallokation eben unserem nationalen Interesse.“4

Sorgen über eine zu große Abhängigkeit und das Vordringen Chinas in sensible Hightech-Branchen gab es auch schon vor der aktuellen Krise. So veröffentlichte die Europäische Kommission im vergangenen Jahr einen Bericht, in dem es heißt: „China ist gleichermaßen ein Kooperationspartner, mit dem die EU eng abgestimmte Ziele verfolgt, ein Verhandlungspartner, mit dem die EU einen Interessenausgleich finden muss, ein wirtschaftlicher Konkurrent in Bezug auf technologische Führerschaft sowie ein Systemrivale, der alternative Governance-Modelle propagiert.“5

Bei diesen wie bei so vielen anderen Fragen herrscht in Europa jedoch keine Einigkeit. Zwölf europäische Staaten haben beispielsweise ihre Häfen ganz oder teilweise privatisiert und an ­China verkauft oder Konzessionen an chinesische Staatsunternehmen vergeben.

In den USA, wo der Aufstieg Chinas schon seit Anfang der 2000er Jahre mit wachsender Sorge beobachtet wird, hatte sich die Trump-Regierung bereits lange vor der Coronapandemie bemüht, die US-Wirtschaft von der chinesischen Wirtschaft zu entkoppeln und Peking zu isolieren. Ihre auf Zwangsmaßnahmen setzende Außenwirtschaftspolitik („Handelskrieg“) soll die bisherigen Lieferketten kappen, den chinesischen Zugang zu Spitzentechnologien einschränken und multinationale Konzerne dazu bewegen, ihre Produktion zurückzuverlagern.6

Etwas diskreter drängen auch Japan und Taiwan ihre Unternehmen zur Rückverlagerung ihrer chinesischen Produktionsstätten: Tokio plant in seinem Konjunkturprogramm gegen die Corona-Rezession 2,2 Milliarden Dollar Subventionen für japanische Firmen ein, die sich für eine Standortverlagerung entscheiden.

Die Pandemie hat die Politik der US-Regierung nicht grundlegend verändert. Im Gegenteil, ein Gesetz, das Pharmaunternehmen zur Produktion und Beschaffung in den USA zwingen soll, war schon vorher in Vorbereitung, ebenso wie eine Reihe neuer Beschränkungen für den Export von technologischen Komponenten nach China.

Die Rhetorik der US-Regierung gegenüber Peking hat sich durch die Pandemie noch einmal verschärft: Außenminister Mike Pompeo und etliche Vertreter in beiden Häusern des Kongresses beschuldigen die chinesische Regierung offen, die Ursachen der Pandemie zu vertuschen und die Verbreitung des Virus sogar absichtlich zugelassen zu haben, damit China nicht das einzige wirtschaftliche Opfer ist. Der republikanische Senator Lindsey Graham, Vorsitzender des Justizausschusses des Senats, und andere fordern deshalb sogar die Streichung der US-Schulden gegenüber China, einen „Pan­de­mie­zoll“ auf chinesische Waren und die Verhängung von Sanktionen gegen chinesische Beamte wegen „grober Fahrlässigkeit und vorsätzlicher Täuschung“ bei der Eindämmung der Pandemie.

Die Antwort der chinesischen Regierung fiel jedoch nicht weniger aggressiv aus: Sie droht mit wirtschaftlichen Vergeltungsmaßnahmen, vor allem gegenüber Ländern, die vom chinesischen Markt abhängig sind, wie etwa Australien, das sich in der Auseinandersetzung hinter Washington gestellt hat.

Bereits jetzt ist abzusehen, dass im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zwei Lager aufeinandertreffen werden, von denen jedes dem anderen zu große Nachgiebigkeit gegenüber Peking vorwirft. Am 29. April behauptete Trump gegenüber Reuters: „China wird alles in seiner Macht Stehende tun, damit ich diese Wahl verliere.“ Zwei Tage später antwortete Pete Buttigieg, der für die Vorwahl der Demokratischen Partei kandidiert hatte: „Trump ist der Traumkandidat Chinas. Die chinesische Regierung wäre mehr als froh, ihn weitere vier Jahre als Verhandlungspartner zu haben.“ In seiner ersten Amtszeit habe Trump China nicht in die Knie gezwungen, sondern mächtiger gemacht.7

Allerdings sollten auch die Schwächen Pekings nicht unterschätzt werden: Der Zugang zum Weltmarkt ist für China viel essenzieller als für die USA, deren Wirtschaft weniger globalisiert ist. Der Außenhandel macht 38 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, verglichen mit 28 Prozent für die USA. Die Abhängigkeit Chinas von Energie- und Agrarimporten hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Die Ernährungssicherheit stellt eine besonders große Herausforderung dar: 20 Prozent des Ackerlands in China sind durch Intensivlandwirtschaft ökologisch stark geschädigt.8

Obwohl der Anteil der Exporte am chinesischen BIP zurückgegangen ist – von durchschnittlich 28,4 Prozent im Zeitraum von 2000 bis 2009 auf 20,9 Prozent zwischen 2010 und 2018 – bleiben sie eine wichtige Wachstumsquelle und ermöglichen Peking weiterhin, durch die Präsenz ausländischer Firmen vom Technologietransfer zu profitieren. Trotz seiner massiv gewachsenen Fertigkeiten in den meisten Wirtschaftsbereichen hinkt China in einigen, beispielsweise in der Luftfahrt,9 technologisch noch hinterher. Ein Ende des offenen Welthandels dürfte daher nicht gerade zur Stärkung Chinas beitragen. Allerdings werden auch die USA wohl kaum davon profitieren. Denn obwohl sie in vielen Bereichen, insbesondere auf technologischem und militärischem Gebiet, unabhängiger sind, hat die Coronakrise das Land wirtschaftlich massiv geschwächt.

Wie die zukünftige Weltordnung aussehen wird, darüber lässt sich in der aktuell äußerst unsicheren Situa­tion nur spekulieren. Eine Möglichkeit ist eine engere internationale Zusammenarbeit; vermittelt durch interna­tio­nale Institutionen, die für die Bereitstellung öffentlicher Güter zuständig sind. So könnten wirksame globale Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Ernährung und Armutsbekämpfung ergriffen werden.

Andererseits könnte es zu einer radikalen Dezentralisierung mit einem verschärften Wettbewerb kommen, wenn Staaten versuchen, ihre Abhängigkeiten zu minimieren – was letztlich auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen würde. Dies wäre eine Rückkehr zur Logik des „Jeder für sich“ des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, einer Ära, die ebenfalls vom Niedergang gezeichnet war.

Das wahrscheinlichste Szenario sind jedoch Mischformen aus Kooperation und Rivalität, die sich in den unterschiedlichen Feldern der internationalen Politik herausbilden. In diesem Fall würden wir uns in einer Welt wiederfinden, die eher der zweigeteilten nach 1947 ähnelt, allerdings stärker segmentiert und ohne anerkannten Hegemon und eindeutiges Zentrum.

1 Fernand Braudel, „Die Dynamik des Kapitalismus“, aus dem Französischen übersetzt von Peter Schöttler, Stuttgart (Klett-Cotta) 1986, S. 78 f.

2 „Global value chain development report 2019. Technological innovation, supply chain trade, and workers in a globalized world“, WTO, Genf 2019.

3 Frank Tang, „Coronavirus: China’s unemployment crisis mounts, but nobody knows true number of jobless“, South China Morning Post, 3. April 2020.

4 Fox News, 17. März 2020.

5 „Gemeinsame Mitteilung an das Europäische Parlament, den Europäischen Rat und den Rat EU-China – Strategische Perspektiven“, Europäische Kommission und Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, 12. März 2019.

6 Siehe Philip S. Golub, „Der große Handelskrieg“, LMd, 10. Oktober 2019.

7 Pete Buttigieg, „China wants four more years of Trump“, Washington Post, 1. Mai 2020.

8 Vgl. Marie-Hélène Schwoob, „Progrès et contraintes de l’écologie: l’exemple des chemins de dépendance de l’agriculture chinoise“, Monde chinois, Nr. 56, Paris 2018.

9 Siehe Jean-Paul Maréchal, „Le C-919, un A300 chinois?“, Choiseul magazine, Nr. 9, Paris, Januar–April 2020.

Aus dem Französischen von Nicola Liebert

Philip S. Golub ist Professor an der American University of Paris.

Le Monde diplomatique vom 11.06.2020, von Philip S. Golub