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Erstaunliche Allianzen

Erstaunliche Allianzen

Im geopolitisch wichtigen Großraum zwischen Arabischer Halbinsel und indischem Subkontinent sind die traditionellen Loyalitäten brüchig geworden

von Christophe Jaffrelot

Als sich Pakistan 2015 weigerte, Truppen nach Jemen zu entsenden, um die Intervention Saudi-Arabiens zu unterstützen, war die Überraschung groß. Um Iran nicht zu verärgern, nahm Islamabad damals eine Eintrübung der Beziehungen zu Riad in Kauf. Doch seitdem haben sich die bilateralen Beziehungen wieder verbessert. Im Ernstfall ist die pakistanische Armee – eine der schlagkräftigsten in der muslimischen Welt – für die saudische Königsfamilie noch immer der verlässlichste Partner.

Nach der Absage 2015 hat die pakistanische Regierung schon wieder mehrfach versöhnliche Signale ausgesandt. Zum Beispiel stimmte sie im April 2017 der Berufung des früheren Chefs der pakistanischen Armee, General ­Raheel Sharif, an die Spitze der Islamischen Militärkoalition IMCTC zu. Die Operationszentrale der Islamic Military Coun­ter Terrorism Coalition – auch „Islamische Nato“ genannt1 – befindet sich in Riad. Das militärische Bündnis wurde von den Saudis 2015 ins Leben gerufen, um den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) zu koordinieren, aber eben auch die Intervention im Jemen, aus der sich Pakistan unbedingt heraushalten will.

Ein zweites Beispiel: Im März 2018 hat Pakistan sein in Saudi-Arabien stationiertes 670-Mann-Kontingent um weitere 1000 Soldaten aufgestockt – offiziell zu Ausbildungs- und Beratungszwecken.2

Ein entscheidender Faktor ist für Pakistan die finanzielle Abhängigkeit von den Saudis. Und zwar nicht nur wegen des Geldes, das die 3 Millionen in Saudi-Arabien beschäftigten Gastarbeiter in die Heimat überweisen3 , sondern mehr noch wegen der Finanzspritzen und Investitionen, mit denen Riad dem chronisch klammen „Land der Reinen“ (was der Name Pakistan auf Urdu bedeutet) unter die Arme greift.

Das Land ist derart klamm, dass Premierminister Imran Khan einen Monat nach seiner Vereidigung am 18. August 2018 seine erste offizielle Auslandsreise nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate unternahm. Wenig später kündigte der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman (gern als MBS abgekürzt) Finanzhilfen von 3 Milliarden Dollar an, weitere 3 Milliarden Dollar unbezahlter Ölrechnungen wurden den Pakistanern gestundet. Auch die Emirate legten weitere 3 Milliarden Dollar drauf.

Im Oktober 2018 reiste Imran Khan erneut nach Riad. Mitte Februar 2019 folgte der Gegenbesuch von MBS in Pakistan. Es war die erste Auslandsreise von Salman in Richtung Osten – nur vier Monate nach der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul, die wahrscheinlich von MBS angeordnet war.

In Islamabad sagte der saudische Kronprinz Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Dollar zu, davon 8 Milliarden für den Bau einer gigantischen Raffinerie in Gwadar. In dieser Stadt im äußersten Südwesten Pakistans betreiben die Chinesen im Rahmen ihrer Neuen-Seidenstraße-Initiative das Projekt eines Tiefwasserhafens mit angeschlossener Sonderwirtschaftszone.

Bei seiner Visite in Pakistan behielt MBS die diplomatische Dimension fest im Blick. Er kündigte die Freilassung von 2100 der insgesamt 3000 inhaftierten pakistanischen Gastarbeiter an (in Saudi-Arabien sind mehr als 1 Million Menschen aus Pakistan vor allem als Bauarbeiter und Hausangestellte beschäftigt). Außerdem sprach er sich zur Freude Islamabads gegen Versuche aus, die UN-Liste terroristischer Organisationen politisch zu „instrumentalisieren“. Das richtete sich gegen die Bemühungen Indiens, den Anführer der von Pakistan aus operierenden Terrorgruppe Jaish-e Mohammed, Masud Azhar, auf diese Liste zu setzen. Die Organisation hatte sich zu dem Anschlag von Pulwama bekannt, bei dem im Februar dieses Jahres 41 indische Soldaten im Bundesstaat Jammu und Kaschmir ums Leben kamen. Am 1. Mai 2019 wurde Azhar allerdings doch auf die UN-Terrorliste gesetzt.

Für die Annäherung zwischen Saudi-Arabien und Pakistan gibt es zwei weitere Gründe. Zum einen streben beide Länder in Afghanistan eine Verhandlungslösung an. Sie wollen mit vereinten Kräften verhindern, dass Indien und Iran den Rückzug der angekündigten US-Streitkräfte nutzen, um engere Beziehungen mit Kabul zu entwickeln. Dabei zählt MBS offenbar auf Imran Khan und mehr noch auf den neuen Generalstabschef Qamar Javed Bajwa, mit dem er bei seinem Besuch ebenfalls konferierte. Zum anderen möchte Islamabad den saudischen Draht ins Weiße Haus nutzen, um das strapazierte Verhältnis zu Washington zu verbessern.

Das ist inzwischen gelungen. Jedenfalls war das Treffen zwischen Imram Khan und Donald Trump vom 22. Juli ein Erfolg. Der US-Präsident setzt darauf, dass der pakistanische Regierungschef die Taliban drängt, mit der Regierung in Kabul zu verhandeln und damit einen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan zu erleichtern. Als Gegenleistung bot Trump zwei Konzessionen an. Erstens will er den Vermittler zwischen Indien und Pakistan spielen, insbesondere in der Kaschmir-Frage. Zweitens stellt er technische Hilfe in Aussicht, um die F-16-Kampfflugzeuge der pakistanischen Luftwaffe zu modernisieren.

Während die Abhängigkeit Pakistans von Saudi-Arabien ständig größer wurde, vollzog sich eine ähnliche Annäherung zwischen Indien und Iran, die sich in jüngster Zeit noch beschleunigt hat. Im Dezember 2018 unterzeichneten beide Länder ein bilaterales Abkommen über den iranischen Hafen Tschahbahar, der nur 70 Kilometer westlich des von den Chinesen finanzierten Hafens Gwadar in Pakistan entfernt ist. Tschahbahar ist für die Inder das Tor nach Afghanistan und ganz Zentralasien, über das sie – unter Umgehung von Pakistan – ihre Handelsbeziehungen mit Kabul intensivieren können.

Kaum war das Abkommen unterzeichnet, vergab die iranische Regierung die Lizenz zum Betrieb des Hafens an ein indisches Joint Venture, das vom privaten Jawaharlal Nehru Port Trust und dem öffentlich-rechtlichen Deendayal Port Trust gebildet wurde. Die Trump-Administration verzichtete bei diesem Projekt auf ein Embargo mit der Begründung, es komme der Entwicklung Afghanistans zugute.

Seit Teheran sich Neu-Delhi annähert und sogar präferenzielle Handelsbeziehungen mit Indien anstrebt, werden die iranischen Beziehungen zu Islamabad immer schlechter. Ein Streitpunkt ist der grenzüberschreitende Terrorismus, den die iranischen Behörden für einen Anschlag im iranischen Teil der Region Belutschistan verantwortlich machen. In dieser Provinz Sistan-Belutschistan kamen im Februar 2019 insgesamt 27 Angehörige der iranischen Revolutionsgarden ums Leben. In der mehrheitlich sunnitischen Grenzregion sind Dschihadistengruppen aktiv, die immer wieder Anschläge verüben. Durch die an Afghanistan und Pakistan grenzende Provinz verläuft zudem auch eine Drogenschmuggler­route.

Nach dem Anschlag prangerte Aja­tollah Ali Chamenei die Rolle der „Spio­nage­dienste bestimmter Länder in der Region“ an – ein kaum verhüllter Hinweis auf den pakistanischen Geheimdienst ISI (Inter-Services Intelligence).5 Noch weiter ging der Kommandeur der Revolutionsgarden, Generalmajor Mohammad Ali Dschafari: „Die pakistanische Regierung gewährt diesen revolutionsfeindlichen Kräften, die den Islam bedrohen, Unterschlupf ... Die Sicherheitsorgane halten ihre schützende Hand über sie.“ Falls die pakistanische Regierung die Terroristen nicht bestrafe, drohte er mit „Vergeltungsmaßnahmen gegen diese revolutionsfeindlichen Kräfte“.6 Zudem stellte Teheran erstmals fest, dass drei der sechs Terroristen Pakistaner seien.7 Davor hatte man stets Iraner für die Anschläge verantwortlich gemacht.

Die Herausbildung der Achsen Pakistan–Saudi-Arabien und Indien–Iran schließt andere Beziehungen keineswegs aus. Für die Saudis ist Pakistan mitnichten der einzige Verbündete in Südasien, sie intensivieren seit einiger Zeit auch in ihr Verhältnis zu Indien, dem Erzfeind Pakistans. Es begann 2016 mit einem Besuch des indischen Premierministers Narendra Modi in Riad. 2018 folgte eine zweite Visite. Im Februar 2019 flog Mohammed bin Salman direkt nach seinem Besuch in Islamabad für zwei Tage nach Neu-Delhi. Dort bekräftigte er seinen Wunsch, bei der Terrorismusbekämpfung zu kooperieren, und kündigte einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen an.

Schon jetzt gehört Saudi-Arabien neben den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Irak zu den drei wichtigsten Erdöllieferanten Indiens; dagegen sind die Importe aus Iran wegen der US-Sanktionen um 40 Prozent zurückgegangen. Seither hat sich das Handelsvolumen zwischen Indien und Saudi-Arabien von 14 auf 28 Milliarden Dollar verdoppelt. In Delhi stellte MBS Investitionen von 100 Milliarden Dollar in Aussicht; der Staatskonzern Saudi Aramco steigt mit 15 Milliarden beim indischen Mischkonzern Reliance ­Industries ein, wofür er 20 Prozent der Raffinerie- und Petrochemiesparte über­nimmt.

Außerdem beschlossen beide Länder die Gründung eines Strategischen Partnerschaftsrats, der sich vor allem um Energiefragen kümmern soll.8 Bis 2030 werde Indien ein strategischer Partner sein, ließ Riad verlauten.9 Ein Zeichen der Annäherung ist auch, dass am 1. März 2019 die indische Außenministerin Sushma Swaraj vor der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) sprechen durfte, zu der In­dien bis dahin wegen des pakistanischen Vetos keinen Zutritt hatte. Die OIC-Mitglieder ließen sich dadurch nicht davon abhalten, ihre Unterstützung für die Kaschmirer zu bekräftigen, die in ihren Augen von Neu-Delhi unterdrückt werden, aber in der Abschlusserklärung wurde Kaschmir nicht erwähnt, was für In­dien entscheidend war.

Was die Beziehungen zwischen Iran und Pakistan betrifft, so haben beide Länder etliche Gemeinschaftsprojekte auf den Weg gebracht. 2017 reiste Generalstabschef Bajwa in offizieller ­Mission nach Teheran. Bei den Gesprächen ging es vor allem um eine strategische Zusammenarbeit im ballistischen Bereich. Ein solches Treffen hatte es seit über 20 Jahren nicht mehr gegeben.

2018 kritisierte Ajatollah Chamenei erstmals den Umgang Indiens mit der Bevölkerung von Kaschmir. Im Mai 2019 schließlich schlug Teherans Außenminister Dschawad Sarif vor, Iran an den Wirtschaftskorridor China/Pakistan anzuschließen, indem man die pakistanische Hafenstadt Gwadar mit der iranischen Tschahbahar verbindet. Für dieses Projekt will er chinesische und pakistanische Investoren gewinnen. Mit dem Bau einer Gasleitung nach Pakistan haben die Iraner zwar schon begonnen, aber dieses und andere Großprojekte dürften nicht allzu schnell vollendet werden. Teheran will es sich nicht mit Neu-Delhi verscherzen, und Islamabad ist nach wie vor stark von Riad abhängig.

Dabei ist zu beachten, dass viele Pakistaner ihre muslimische Zivilisation weniger mit der saudischen als vielmehr mit der persischen Kultur verbunden sehen, etwa im Hinblick auf die Sprache, die Musik, die Malerei oder bestimmte Aspekte des Sufismus. Im Januar 2019 bekannten sich (Ex-)Diplomaten und führende Thinktanks in Islamabad und Lahore zu dieser Identität. Dabei äußerten sie ihre Besorgnis, dass diese Identität durch den Druck der Saudis und ihrer Verbündeten bedroht sein könnte.

Diese Kritiker haben etwa die salafistischen Madrasen im Auge, oder islamistische Gruppierungen wie Lashkar-e-Taiba und das Haqqani-Netzwerk, die finanziell und ideologisch eng mit den Saudis verbandelt sind, seit sie an der Seite bin Ladens im Dschihad gegen die Sowjets kämpften.10 Beträchtliche Teile der Eliten beobachten mit großer Sorge, wie unter saudischem Einfluss die Wahhabisierung des pakistanischen Islam fortschreitet, auch wenn offiziell alles unternommen wird, um die Wirkung dieser Einflüsse zu minimieren.

Der mit den regionalen Verflechtungen bestens vertraute Politikwissenschaftler Rifaat Hussain, der in den Medien sehr präsent ist, schlug im Januar 2019 Alarm, dass auf Pakistan eine „gewaltige Herausforderung“ zukomme. Das Land müsse seine Abhängigkeit von Saudi-Arabien reduzieren und angesichts seiner 900 Kilometer langen Grenze zu Iran größtes Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Nachbarn entwickeln. Zumal die iranische ­Annäherung an Indien „eher taktischer als strategischer Natur“sei. Andere pakistanische Verantwortliche verweisen darauf, dass der Iran „wegen der US-amerikanischen Sanktionen verstärkt auf Pakistan angewiesen“ sei, während Indien wegen seiner guten Beziehungen zu Washington die Hände gebunden seien.

Vor diesem Hintergrund gibt es den allgemeinen Wunsch nach einer Äquidistanz Pakistans, also einem Gleichgewicht im Verhältnis zu Teheran und Riad. Islamabad hat sich schon mehrmals als Mittler zwischen den beiden Ländern angeboten, die um die Führungsrolle in der muslimischen Welt konkurrieren. Zum ersten Mal tat dies 2015 der damalige Premierminister Nawaz Sharif, 2018 dessen Nachfolger Imran Khan. In beiden Fällen war das Ergebnis dürftig.

Dass die Saudis ihre Handelsbeziehungen zu Indien just zu einer Zeit ausbauen, in der sie auch zunehmend in Pakistan investieren, lässt vermuten, dass sie sich vor missbilligenden Tönen aus Pakistan nicht mehr fürchten. Der starke Mann in Riad, Mohammed bin Salman, geht sicherlich davon aus, dass Islamabad zu einer Teilnahme am Jemenkrieg aus finanziellen Gründen nicht mehr so leicht Nein sagen kann wie noch 2015.

Aber das Kalkül ist sicherlich zum Teil falsch: Pakistan könnte im Gegenzug die iranische Karte ausspielen, um durchzusetzen, dass seine saudischen Partner die pakistanischen Interessen respektieren. Um dies zu demonstrieren, hat Imran Khan auf seiner Iran-Reise im April 2019 auch Maschhad, die zweitgrößte Stadt des Iran, besucht. Als eine der sieben heiligen Stätten des schiitischen Islam hat Maschhad auch für die pakistanischen Schiiten eine hohe symbolische Bedeutung.

Zudem haben Pakistan und Iran eine gemeinsame schnelle Eingreif­trup­pe aufgestellt, die an der iranisch-pakistanischen Grenze den grenzüberschreitenden Terrorismus bekämpfen soll. Ob diese Truppe tatsächlich eine Wirkung erzielen kann, bleibt abzuwarten.

General Mohammed Ayub Khan, der zweite Präsident Pakistans, der 1958 durch einen Putsch an die Macht gekommen war, hatte in den 1960er Jahren in Bezug auf China, die Sowjetunion und die USA erklärt, er wolle „einen Löwen gegen den anderen ausspielen“. Es ist eine Strategie, auf die sich Pakistan auch heute wieder im regionalen Bäumchen-wechsel-dich-Spiel zwischen Saudi-Arabien, Iran und Indien besinnen könnte.

1 Neben Saudi-Arabien und Pakistan gehören dieser Allianz unter anderem Ägypten, Katar, Marokko, Kuwait, die Türkei und Bangladesch an.

2 Pakistan Today, Islamabad, 13. März 2018, siehe auch: Dania Akkad, „Pourquoi le Pakistan s’apprête-t-il à envoyer un millier de soldats en Arabie saoudite?“, Middle East Eye, 21. Februar 2018.

3 Das Volumen dieser Überweisungen wird für 2018/2019 auf die Rekordsumme von 20 Milliarden Dollar geschätzt.

4 Dieser Vorschlag hat wahrscheinlich die Entscheidung Neu-Delhis vom 5. August 1919 beschleunigt, den Autonomiestatus der Provinz Jammu und Kaschmir einseitig aufzuheben.

5 Zitiert nach: Dawn, Karatschi, 17. Februar 2019.

6 Newsweek Pakistan, 16. Februar 2019.

7 The New York Times, 19. Februar 2019.

8 „India-Saudi Arabia joint statement during the state visit of His Royal Highness the Crown Prince of Saudi Arabia to India“, Außenministerium, Neu-Delhi, 20. Februar 2019.

9 Saudi Gazette, Djeddah, 19. Februar 2019.

10 Siehe „South Asian Muslims’ interactions with Ara­bian Islam until the 1990s. Pan-Islamism before and after Pakistan“, in: Christophe Jaffrelot und Laurence Louër (Hg.), „Pan-Islamic Connections. Transnational Networks between South Asia and the Gulf“, London und Neu-Delhi (Hurst and Random House-Penguin India) 2017.

Aus dem Französischen von Andreas Bredenfeld

Christophe Jaffrelot ist Direktor des Centre de recherches internationales (Ceri), einer gemeinsamen Forschungseinrichtung von Sciences Po und Centre national de la recherche scientifique (CNRS). Er ist der Autor von „L’Inde de Modi. National-populisme et démocratie ethnique“, Paris (Fayard) 2019. Ebenfalls bei Fayard erschien 2013 sein Buch „Le syndrome pakistanais“.

Le Monde diplomatique vom 12.09.2019, Christophe Jaffrelot