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Alles wird anders, alles wird Markt

Internet und Kommunikationsindustrie sind Betreiber wie Gewinner der Krise von Dan Schiller

Bevor die Citigroup Bank im November 2008 von der US-Regierung unter Einsatz von 45 Milliarden Dollar gerettet und damit zum Zombie einer Bank wurde, beschäftigte sie 25 000 Softwareentwickler. Im Jahr 2008 gab sie insgesamt etwa 4,9 Milliarden US-Dollar für Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) aus, die laufenden Kosten gar nicht mitgerechnet.1 Die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers hatte vor ihrer Insolvenz im September 2008 auf 25 000 Servern in verschiedenen Kontinenten rund 3 000 EDV-Anwendungen zu laufen.2 Als in einem dunklen Winkel des Finanzmarktsystems die Krise ausbrach, waren sämtliche Verbindungen vorbereitet, um deren tödliche Impulse sogleich bis in die abgelegensten Gegenden der ganzen Welt zu verteilen.3

Dennoch gab es wenig Information darüber, welche Rolle die Informationstechnologie bei der Entstehung und Ausbreitung der jüngsten Finanzkrise gespielt hat. So war es auch in den Anfängen der Verknüpfung zwischen dem Kommunikations- und dem Finanzsektor.

In Reaktion auf den Wirtschaftsabschwung der 1970er-Jahre setzten die entscheidenden Kreise damals auf die Informations- und Kommunikationstechnologie als ein Instrument des von David Harvey so genannten „spatio-temporal fix“ (räumlich-zeitlicher Werkzeugkasten).4 Damals war das wichtigste Ziel, dem Kapital durch Ankurbelung profitträchtiger Wachstumsmärkte neue Wege zu eröffnen. Das massive Wachstum des ICT-Sektors und der damit zusammenhängenden Bereiche war also eine angestrebte Wirkung, die dann wieder zur Ursache weiteren Wachstums wurde. Auf der Suche nach neuen Profitmöglichkeiten strömte Investitionskapital in die IT-Branche; und das trug zu der allgemein verbreiteten Überzeugung bei, nun habe der Übergang zu einer sanften, segensreichen Informationsgesellschaft begonnen.

Aber die massiven Investitionen in diesen Bereich entsprangen nicht nur den Strategien der Finanzindustrie. Die sinkenden Profitraten in den 1970er-Jahren beschleunigten die Reorganisation der Produktionssysteme durch immer mehr Direktinvestitionen im Ausland, also durch Kapitaleinsatz zum Kauf und Betrieb von Fabriken, Büros, Minen und Plantagen jenseits der heimischen Märkte.5

Viel Geld für immer neue Software

Dieser Wachstumsimperativ wies der ICT-Branche eine überaus wichtige Rolle zu. Bei der Umstrukturierung ihrer Produktion investierten die multinationalen Konzerne massiv in ICT als einer Schlüsseltechnologie für die Vernetzung ihrer grenzüberschreitenden Lieferketten. Die unternehmensinternen Informationssysteme mussten auf die fortlaufenden Veränderungen der Unternehmensstrategie, der politischen Rahmenbedingungen, des Marktzugangs und der Vernetzungstechnologien reagieren und entsprechend immer wieder neu angepasst werden.

Seit Ende der 1980er-Jahre fließt gut die Hälfte der gesamten Kapitalinvestitionen großer Unternehmen in Software. Dabei handelt es sich um enorme Summen: 2008 investierten US-amerikanische Firmen und Regierungsbehörden in Informationstechnologien die stolze Summe von 1 750 Milliarden Dollar.6 Solche Investitionen wurden zu einem der wichtigsten Wachstumsmotoren der Weltwirtschaft.

Gleichzeitig verschärfen sich aber die Schwierigkeiten der Kommunikationsindustrie; dazu kommen die aktuellen Umsatzeinbrüche durch die Finanzkrise. Im ersten Halbjahr 2009 etwa sanken die Werbeausgaben – weltweit etwa eine 500 Milliarden Dollar – in vielen entwickelten Ländern um über 10 Prozent.7

Die Firma Skype, die übers Internet einen Gratistelefondienst minderer Qualität anbietet (für eine bessere Verbindung muss man zahlen), gab dieses Jahr die erstaunliche Zahl von 400 Millionen Nutzern bekannt.8 Damit wäre Skype binnen fünf Jahren zum weltweit größten transnationalen Anbieter von Telekommunikation geworden. Zusammen mit anderen Voice-over-IP-Diensten (IP steht für Internetprotokoll) erhöht Skype den Konkurrenzdruck auf bestehende Betreiber, die mit der Vermittlung von Telefongesprächen kaum noch Gewinne erzielen. Die haben ihr Hauptgeschäftsfeld stattdessen auf Breitband- und Mobilfunkverträge verlagert; darüber hinaus entwickeln sie spezialisierte Netzwerkangebote für Geschäftskunden.

Billige Netzwerkdienste begünstigen eine teilweise Rezentralisierung von Rechen- und Softwaredienstleistungen. Das seit den 1980er-Jahren vorherrschende Modell des mit allem Wesentlichen ausgestatteten und weitgehend autonomen Personal Computers (PC) ist überholt.9 E-Mails, Fotos, Unternehmensdateien et cetera werden zunehmend auf externen Servern gelagert. Ungefähr 4,5 Milliarden Mobiltelefone übernehmen zusehends die Funktionen einer überall mitgeführten und logistisch unentbehrlichen Multimedia-Station. In den ersten neun Monaten nach Öffnung des ersten iPhone App Stores der Firma Apple wurden schätzungsweise 25 000 Anwendungen für das iPhone und den iPod Touch entwickelt und veröffentlicht, die insgesamt 800 Millionen Mal heruntergeladen wurden – Tendenz steigend.10

Damit bekommt das Fernsehen Konkurrenz durch ein globales, stets auf Wunsch verfügbares Programmangebot über das Internet. Ähnliches tut sich auf einem anderen Feld: Apple, Amazon und Google sind offensichtlich dabei, die Barrieren niederzureißen, mit denen die alten Kartelle über Jahrzehnte den Musik-, Buch-, Spiele- und Filmmarkt umgeben und kontrolliert haben.11

Der Konkurrenzkampf zwischen den neu aufgestiegenen Konzernen wird auf den Gebieten der audiovisuellen Medien, digitalisierter Texte und neuer technischer Geräte – wie etwa iPod und E-Book – ausgetragen. Die Märkte für Tonträger brechen immer mehr ein, und die vier multinationalen Konglomerate, die mit ihren Tochterunternehmen den Löwenanteil der globalen Tonkonserven kontrollierten, sehen sich zunehmend genötigt, Apple einen Teil ihrer Profite zu überlassen. Und das halbe Dutzend Multis, das den globalen Filmvertrieb in Händen hält, bekommt es mit der Konkurrenz von Googles YouTube zu tun.

Chaotisch, das alles? So ist es in der Tat. Unser gesamtes Kommunikations- und Informationssystem durchläuft zurzeit einen vielfältigen Wandel – eine Transformation, die in ihrer qualitativen Vielfalt als auch in ihrer schieren Größe sehr viel weitergeht und umfassender ist als frühere kulturelle Umwälzungen – wenn man etwa an die revolutionären Impulse von Malerei, Literatur und Film denkt, die von kleinen avantgardistischen Gruppen kamen, oder auch an die Entwicklung des Rundfunks.

Dagegen ist das, was wir heute erleben, eine Neuordnung des gesamten Informations- und Kommunikationssystems. Und im Gegensatz zu Revolutionen nach dem Muster von 1789 oder 1917, die sich als gesellschaftliche Umwälzungen im nationalen Rahmen vollzogen, setzen sich die Formen des umfassenden kulturellen Wandels heute auf internationaler Ebene durch, und die treibende Kraft dabei sind keine soziale Massenbewegungen, sondern Wirtschaftsinteressen.

Mit der Revolutionierung der Datenverarbeitung und Datenkommunikation wird die Gesellschaft wie die Kultur immer stärker von der Logik des Markts durchdrungen. Das Internet ist dabei der mit Abstand wichtigste Mechanismus. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Macht über das Internet so eifersüchtig verteidigt wird und hart umkämpft ist.

Die USA spielen in dieser Entwicklung eine unverhältnismäßig große Rolle. Obwohl die US-Regierung in letzter Zeit einige Zuständigkeiten für das Internet an ein überstaatliches System abgetreten hat, sollte man daraus nicht schließen, dass die Vorherrschaft der USA über diese entscheidende Infrastruktur damit beseitigt ist. So liegt etwa die letzte Entscheidung über das System der Domain-Namen bei einem undurchsichtigen Konglomerat von militärischen und zivilen US-Behörden, die mit einer NGO und einigen Privatunternehmen kooperieren.

Auch auf technischer Ebene sind nach wie vor US-Unternehmen vorherrschend: Bei der Netzwerktechnologie ist immer noch Cisco – mit einigen kleinen Einschränkungen – der führende Anbieter; dasselbe gilt für Google bei den Suchmaschinen und Online-Videoforen; Marktführer im Bereich der sozialen Netzwerke ist Facebook, die meisten modisch-trendigen Geräte für den Endverbraucher werden von Apple verkauft.

Auf der Liste der 25 wichtigsten globalen ICT-Dienstleister, Softwareunternehmen und Internetfirmen fanden sich 2004 und 2005 lediglich sechs nichtamerikanische Unternehmen.12 Intel beherrscht den Halbleitermarkt, Microsoft ist auf dem Markt für PC-Betriebssysteme und Anwendersoftware klar führend.

Über die Hälfte der rund 800 aktiven Satelliten, die sich derzeit auf einer Umlaufbahn um die Erde befinden, sind US-amerikanisch.13 Und die USA tun alles, um ihre führende Rolle bei den Technologien der Cyberkriegsführung zu behaupten und auszubauen. Zudem sind US-Konzerne nicht nur die führenden Anbieter, sondern auch die Hauptabnehmer und Nutzer dieser Technologien: Unternehmen wie Wal-Mart oder General Electric haben durch die Integration von internetbasierten Systemen und Anwendungen weltweit gültige Standards gesetzt.

Obama, the Silicon President

All diese intensiven und weiterhin anhaltenden Bemühungen tragen dazu bei, die globale Hegemonie der USA mit den neuen Methoden der Informations- und Kommunikationstechnologie abzusichern. Der Widerspruch dabei ist allerdings, dass der Strukturwandel selbst in eine andere Richtung geht: hin zu einer multipolaren politischen Ökonomie. Diese Entwicklung wird die Dominanz der USA – im Allgemeinen wie speziell im Bereich der Kommunikation – immer mehr in Frage stellen.

Wenn man sich allerdings die 250 größten Unternehmen der ICT-Branche im Jahr 2006 ansieht, stellt man fest, dass in dieser erweiterten Spitzengruppe deutlich weniger Firmen mit Sitz in den USA vertreten sind, dagegen mehr aus China, Indien, Taiwan, Korea und Singapur, aber auch aus Brasilien, Südafrika, Russland, Ägypten und anderen Ländern.14 In Europa, in Japan und in anderen Regionen sind imposante, vom US-amerikanischen Kapital unabhängige Konzerne entstanden: Samsung, Nokia, Nintendo, Huawei, Tata, SAP, Telefónica, DoCoMo, América Móvil, Vodafone und China Mobile. In dieses Bild passt auch, dass Schwellenländer, das heißt mexikanische, indische und chinesische Firmen, zum ersten Mal in der Geschichte wichtige Teile internationaler Netzwerke besitzen.

Die politischen Entscheidungsträger in Washington setzen bei ihrer Ambition, die globale Führungsrolle der USA zu erneuern, langfristig auf die Kommunikationstechnologie. Entsprechend nimmt der Einfluss der ICT-Unternehmen auf die politische Willensbildung kontinuierlich zu. Barack Obama, der von manchen als „Silicon President“ bezeichnet wird, hat bereits vor seiner Wahl – gleich nach Ausbruch der Finanzkrise – politischen Rückhalt bei den Konzernspitzen von Google und IBM und beim Information Technology Industry Council gesucht. Er brauchte die Unterstützung der beiden ICT-Giganten und die wichtigste Lobby der Informationsindustrie als Bundesgenossen, um sein umfangreiches Paket von staatlichen Subventionen zur Ankurbelung der Wirtschaft durch den Kongress zu bekommen.

Es war nicht weiter verwunderlich, dass diese Bundesgenossen im Rahmen dieses Konjunkturprogramms die ICT-Förderung ganz besonders bedacht wissen wollten. Dank ihrer erfolgreichen Lobbyarbeit waren dann auch in den Gesetzen zur Wirtschaftsförderung reichlich Gelder für die Installation von Breitbandnetzen, für eine computerisierte Gesundheitsfürsorge und für ein „smartes“, also mit viel IT ausgestattetes Netz überregionaler Stromleitungen bewilligt wurden.

Alle diese Vorhaben, die mit der Unterschrift von Präsident Obama im Februar 2009 Gesetzeskraft erlangten, dürften die Profite der ICT-Unternehmen kräftig in die Höhe treiben. Dean Garfield, Präsident des Information Technology Industry Council, erklärte nach der Ratifizierung: „Es ist gut, wenn man gehört wird.“15 Doch das Konjunkturprogramm wird kaum ausreichend sein.

„Die große Frage ist, was der nächste globale Wachstumsmotor sein wird?“, erklärte Dominique Strauss-Kahn, der Präsident des IWF, im vergangenen September und fügte sogleich hinzu: „Darauf gibt es keine einfache Antwort.“16 Steckt also in der Kommunikationstechnologie auch heute wieder ein Reservepotenzial, das den globalen Kapitalismus erneuern könnte, wie es schon vor einer Generation geschehen ist?

Das ganze PR-Getöse um eine angebliche wirtschaftliche Erholung kann über einige grundsätzliche Fakten nicht hinwegtäuschen: Das Überleben vieler großer Finanzinstitute hängt auch Ende 2009 noch immer von staatlicher Unterstützung ab; die US-Regierung kontrolliert mit ihrer Aktienmehrheit über zwei Drittel der nationalen Automobilindustrie; Konsum und Arbeitsmarkt in den USA liegen weiterhin darnieder.

Die Krise hat zu tiefen Einschnitten geführt, aber die Lasten wurden dabei sehr ungleich verteilt. Während die Unternehmensgewinne allmählich wieder ansteigen17 , sind Branchen wie Automobilindustrie, Finanzdienstleister, Agrarrohstoffe, Metallindustrie, Elektronik und mineralische Rohstoffe noch längst nicht wieder auf den Beinen.

Und wie steht es mit der Kommunikationsindustrie? Wie in anderen Wirtschaftszweigen auch ist der Absatzmarkt für private und betriebliche Informations- und Kommunikationstechnologie zwischen Oktober und Dezember 2008 „komplett eingebrochen“.18 Doch die Auswirkungen für die einzelnen Unternehmen innerhalb dieses gigantischen industriellen Komplexes waren ziemlich unterschiedlich. Und einige von ihnen haben sich überraschend erfolgreich behauptet.

So saß zum Beispiel der Netzwerk-Ausrüster Cisco Anfang 2009 auf einem Bargeldbestand von fast 20 Milliarden US-Dollar; bei Microsoft waren es 19 Milliarden, bei Intel 10 Milliarden, bei Apple 26 Milliarden und selbst bei Dell noch 6 Milliarden.19 An der Spitze dieser Liquiditätsrangliste stehen lauter US-amerikanische Multis, obwohl der Fairness halber ergänzt werden muss, dass der einzige wirklich liquide große Telekommunikationskonzern, der Anfang 2009 über einen Nettobargeldbestand von 18 Milliarden Dollar verfügte, China Mobile heißt.20

Wenig Geld, mehr Internetverkehr

Eine derart ausgeprägte Liquidität eröffnet den betreffenden Unternehmen einen Bewegungsspielraum, der für Kapitaleigner in weniger begünstigten Marktsegmenten, Wirtschaftszweigen und geografischen Regionen weit jenseits ihrer Möglichkeiten liegt. Deshalb gehen Beobachter davon aus, dass die starken Unternehmen einen Teil ihrer vorhandenen Mittel einsetzen werden, um angeschlagene Konkurrenten zu übernehmen. Allerdings wird ein neuer Zyklus der Marktbereinigung durch Unternehmenskonzentration erst möglich werden, wenn sich die finanziellen Bedingungen allgemein verbessern. Derzeit übersteigt der Wert der fehlgeschlagenen Fusionen und Übernahmen jedenfalls noch immer den Wert der erfolgreich durchgeführten Übernahmen.21

Auch die nachhaltigeren Investitions- und Gewinnmöglichkeiten der ICT sind noch lange nicht erschöpft. 2008 stiegen die Gesamtausgaben für Medien in den USA nur geringfügig um 2,3 Prozent auf 882,6 Milliarden Dollar. Doch über die nächsten fünf Jahre soll die Medienindustrie dort zum am drittschnellsten wachsenden Wirtschaftszweig werden, sagen die Prognosen.22

Interessanterweise nahm der Internetverkehr weltweit im Jahr 2008 trotz der globalen Rezession um 55 Prozent zu; für 2009 wird ein weiterer Anstieg um 74 Prozent vorausgesagt.23 In einem umfassenderen Sinn werden Netzwerksysteme und -anwendungen den Unternehmen immer mehr Möglichkeiten geben, ganze Bereiche soziokultureller Aktivitäten – zum Beispiel Bildung oder Agrobiotechnologie – systematisch für effizientere Vermarktung vorzubereiten und andere Bereiche wie Medizin oder Energieversorgung so umzugestalten, dass sie sich in die Prinzipien der Profitmaximierung fügen.

Fußnoten: 1 Francesco Guerrera, „Citigroup Ramps Up Tech Cuts“, Financial Times, 22. Mai 2009. 2 Ross Tieman, „Technology Tangles When Businesses Combine“, Financial Times, 28. Januar 2009, Digital Business Special Report. 3 International Monetary Fund, World Economic Outlook, April 2009, Kapitel 4: „How Linkages Fuel the Fire: The Transmission of Financial Stress from Advanced to Emerging Economies“. 4 David Harvey, „The New Imperialism“, Oxford (Oxford University Press) 2003, S. 87 f. 5 Während der 1960er-Jahre machte der internationale Anteil an den US-Unternehmensgewinnen rund 5 Prozent aus; bis 2007 erhöhte er sich auf schätzungsweise 25 Prozent aller ausgewiesenen Gewinne. Siehe dazu die Angaben von Ed Yardeni unter der Basis von Zahlen des US-Handelsministeriums, in: Timothy Appel, „Overseas Profits Provide Shelter For U.S. Firms“, Wall Street Journal, 9. August 2007. 6 Ashlee Vance, „Tech Companies, Long Insulated, Now Feel Slump“, New York Times, 15. November 2008. 7 Eric Pfanner, „The Outlook Is Murky For Media Advertising“, New York Times, 2. September 2009. 8 Geoffrey A. Fowler, „Skype Targets Companies to Ring Up Revenue,“ Wall Street Journal, 23. März 2009; „Skype’s share of the long-distance pie on the increase“, TeleGeography’s CommsUpdate, 24. März 2009. 9 Richard Waters, „Cloud Control“, Financial Times, 26. März 2009, S. 9; ders., „Tech Rivals in Cloud Computing Clash“, Financial Times, 28./29. März 2009. 10 Walter S. Mossberg, „Some Favorite Apps That Make iPhone Worth the Price“, Wall Street Journal, 26. März 2009. 11 Robert Darnton, „Im Besitz des Wissens“, Le monde diplomatique, April 2009; Hiroko Tabuchi, „To Win, Beat the Apps“, New York Times, 26. September 2009. 12 Catherine L. Mann und Jacob Funk Kirkegaard, „Accelerating The Globalization of America: The Role for Information Technology“, Washington, D. C.: Institute for International Economics, 2006, S. 53. 13 Financial Times, 13. Februar 2009. 14 OECD Information Technology Outlook 2008, S. 32-3, www.sourceoecd.org/scienceIT/978926405553715 Siehe Financial Times, 29. Januar 2009, und Charlie Savage und David D. Kirkpatrick, „Technology’s Fingerprints on the Stimulus Package“, New York Times, 11. Februar 2009. 16 Zitiert nach Financial Times, 19./20. September 2009. 17 Norm Alster, Investor’s Business Daily, 16. März 2009. 18 Ashley Vance, „Tech Companies“, siehe Anm. 6. 19 Richard Waters, „Tech Groups Hold on to Cash Cushions in Uncertain Times“, Financial Times, 26. Januar 2009. 20 „The Impact of the Crisis on ICTs and Their Role in the Recovery“, Report der OECD Working Party on the Information Economy, Directorate for Science, Technology, and Industry, Information, Computer and Communications Policy Committee, DSTI/ICCP/IE(2009)1/Final, 28. Juli 2009, S. 27. 21 Siehe Martin Arnold, Henny Sender und Francesco Guerrera, „Buy-out Funds Dry up on Fears of ‚Armageddon‘ “, Financial Times, 12. Dezember 2008. 22 Stephanie Clifford, „A Look Ahead at the Money in the Communications Industry“, New York Times, 4. August 2009. 23 „What Recession? Internet Traffic Surges in 2009“, Telegeography Feed, 15. September

Aus dem Englischen von Robin Cackett

Dan Schiller lehrt Kommunikationswissenschaften an der Universität Urbana-Champaign in Illinois. Er ist Autor von: „How to Think About Information“, Chicago (University of Illinois Press) 2006.

Le Monde diplomatique vom 11.12.2009,