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Boris Mikhailov

Der 1938 in der Ukraine geborene Künstler verbindet auf vielfältige Weise dokumentarische Fotografie mit konzeptueller Kunst. Er arbeitet zumeist in Serien, die schonungslos und zugleich humorvoll-ironisch seine Umgebung wiedergeben und politisch durchaus brisant sind. Er experimentiert mit Diapositiven, verfremdet Fotografien durch Handkolorierung oder kombiniert sie mit Text. Die Serie „Superimpositions“ (Überblendungen, ab 1968) gilt als seine erste künstlerische Arbeit.

„Meine Aufmerksamkeit zielt auf das Gewöhnliche und Alltägliche“, erklärt der Künstler, der inzwischen in Berlin und Charkiw (Ukraine) lebt.

Bis zum 28. Mai sind seine Werke in einer großen Ausstellung in der Berlinischen Galerie zu sehen. Wir danken der Berlinischen Galerie sowie der Galerie Barbara Weiss für die Abbildungen, deren Copyright bei der VG Bild-Kunst, Bonn, liegt.

www.berlinische-galerie.de Wilhelm Werthern

Le Monde diplomatique vom 13.04.2012,