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Henrik Hold

ist 1971 in Böblingen geboren und hat an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg studiert. Wir zeigen hier ausschließlich Arbeiten aus der Serie Clemens-Schultz-Straße 43/3. OG, es sind Interieurs oder Porträts seiner eigenen Wohnung. Die Gemälde lassen eigentlich kaum Rückschlüsse auf den Bewohner zu, es ist so gut wie nichts Persönliches zu sehen, die Einrichtung kommt uns altmodisch, ja fast zeitlos vor – man hat Schwierigkeiten, die Bilder einer bestimmten zeitlichen Epoche zuzuordnen. Aufgebaut sind die Bilder auf einer schwarz grundierten Leinwand, die helleren Farben werden in Schichten aufgetragen. Durch die Effekte von Licht und Schatten sind etliche Bilder fast an der Grenze zur Abstraktion. Man hat sie einmal als Untersuchungen zum Verhältnis von Raum, Licht, Atmosphäre und Zeit bezeichnet. Noch bis zum 24. Mai sind Henrik Holds Arbeiten in der Galerie am Klostersee in Kloster Lehnin zu sehen. Das Copyright für alle Bilder liegt bei der VG Bild-Kunst, Bonn 2010.

www.ppprojects.de, www.lauramars.de

Wilhelm Werthern

Le Monde diplomatique vom 14.05.2010,