14.10.2011

Yago Hortal

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Yago Hortal

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ist 1983 in Barcelona geboren und hat dort sowie in Sevilla studiert. Mit seinen starken, manchmal auch grellen Farben gelingt es ihm, nicht nur Räumlichkeit, sondern vor allem auch eine enorme Bewegung und Dynamik in seinen Bildern herzustellen, die vor Energie nur so zu strotzen scheinen. Dies funktioniert erstaunlicherweise sowohl bei den kleineren als auch den großen Formaten. Er kombiniert abstrakte organisch wirkende Formen mit fast gegenständlich anmutenden Elementen, die an Mechanisches denken lassen: Stahlfedern, Rohre und so weiter. Die sehr gestisch gemalten Bilder lassen viel Raum für Assoziationen, aber entscheidend ist die Auseinandersetzung mit dem Malerischen selbst – und vor allem die affektive Wirkung dieser Arbeiten.

Noch bis zum 29. Oktober sind seine neuesten Arbeiten in der Galerie Egbert Baqué Berlin Contemporary Art zu sehen. Für die Abbildungen danken wir dem Künstler und der Galerie (www.berlin-contemporary-art.com). Wilhelm Werthern

Le Monde diplomatique vom 14.10.2011, von Wilhelm Werthern