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Verfeindete Dschihadisten

Die ideologischen Unterschiede zwischen Islamischem Staat und al-Qaida

von Owen Bennett-Jones

Dürfen Frauen Messeratten­tate begehen? Die Frage wurde von al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) in der Septemberausgabe ihres Onlinemagazins Inspire Guide verneint. Die entgegengesetzte Auffassung vertritt die Terrororganisation Islamischer Staat. In einem Artikel des IS-Magazins Rumiyah (Rom) vom Oktober wurden zunächst mögliche Angriffsziele er­örtert: „ein betrunkener Ungläubiger, der spätabends in einer ruhigen Straße nach Hause geht, oder ein x-beliebiger Ungläubiger, der auf Nachtschicht ist“. Dann folgte ein Lob für die drei Frauen, die am 11. September dieses Jahres erschossen worden waren, nachdem sie in einer Polizeistation in der kenianischen Hafenstadt Mombasa zwei Polizisten mit Messern angegriffen hatten.

Nachdem sich die beiden Organisationen einige Jahre lang gegenseitig respektiert hatten, eskalierten 2013 die Spannungen wegen eines Streits um die Kontrolle über die syrische Dschihadistengruppe Al-Nusra-Front. Der Konflikt spitzte sich am Ende derart zu, dass der Al-Qaida-Führer Aiman Sawahiri erklärte, er erkenne die Existenz des IS auf syrischem Boden nicht mehr an. Der damalige IS-Sprecher Abu Mohammed al-Adnani revanchierte sich mit der Aussage, al-Qaida sei nicht nur pazifistisch – da zu sehr auf Popularität, Massenbewegungen und Propaganda fixiert –, sondern auch eine „Axt“, die an der Zerstörung des Kalifats mitwirke.

In dieser Kontroverse treten zwei sehr unterschiedliche Einstellungen zutage. Osama bin Laden hatte seine Anhänger – mit nachlassendem Erfolg – vor allem auf den „fernen Feind“, also die USA eingeschworen, wogegen der Islamische Staat von Anfang an eher den „nahen Feind“ im Visier hatte – sprich: die autokratischen Regime des Nahen Ostens.

Der IS hält sich zugute, dass er dank seiner Konzentration auf militärische Aktivitäten – im Gegensatz zum endlosen Theoretisieren von al-Qaida – und seiner erfolgreichen Angriffe auf die Regime in Syrien und im Irak in der Lage war, ein Territorium zu befreien, ein Kalifat zu gründen, die islamische Ehre wiederherzustellen und die Einhaltung der korrekten religiösen Vorschriften durchzusetzen.

Für al-Qaida verhält es sich genau umgekehrt: Wenn die Individuen das richtige Religionsverständnis entwickeln, werden sie bereit sein für den Dschihad, der irgendwann zum Sieg über den Westen führen wird und in der Folge zum baldigen Zusammenbruch der Marionettenregime im Nahen und Mittleren Osten.

Mit einer verfrühten Errichtung des Kalifats riskiere man, dass dieses schnell wieder von den westlichen Streitmächten vernichtet werden könnte. In diesem Sinne empfahl Abu Musab Abdul Wadud, der Führer von al-Qaida im Islamischen Maghreb, seinen Kämpfern in Mali ein behutsameres und schrittweises Vorgehen. Die überstürzte Einführung der Scharia, so Abdul Wadud, habe dazu geführt, dass die Menschen die Religion ablehnen.

Ganz anders der Islamische Staat, der im Irak und in Syrien von Anfang an eine aggressive Strategie verfolgte. Wenn die IS-Kämpfer eine Stadt erobert hatten, gaben sie den Einwohnern in der Regel drei Tage Zeit, sich ihren Anordnungen zu unterwerfen, danach mussten sie mit harten Strafen rechnen. Im Gegensatz zu al-Qaida schert sich der IS nicht um die Reaktion der muslimischen Bevölkerung. Er setzt eher auf takfir, sprich: die Vorstellung, dass jeder Muslim, der die korrekten religiösen Praktiken nicht einhält, ein Ungläubiger ist und den Tod verdient hat. 2014 hat der IS offiziell erklärt, dass alle Mitglieder der „gemäßigten“ islamischen Opposition in Syrien als Abtrünnige gälten und daher umzubringen seien.

Insgesamt hat der IS sehr viel mehr Sunniten getötet als al-Qaida. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Organisationen betrifft jedoch den Umgang mit den Schiiten. Nach bin Laden und Sawahiri lenkt Gewalt gegen Schii­ten nicht nur vom eigentlichen Ziel ab, sie untergräbt vor allem auch die Popularität der Dschihadisten. Die entgegengesetzte Position des IS erklärt sich in erster Linie daraus, dass er die Ängste der Sunniten vor äußerer Bedrohung und Einkreisung für sich nutzen will.

Die Sunniten im Irak sehen sich nicht nur aus ihren alten Machtpositionen verdrängt, sondern auch durch den erneuten Aufstieg des bis vor Kurzem isolierten Iran bedroht. Der IS hat diese Befürchtungen der Sunniten noch gefördert. Als Abu Bakr al-Baghdadi die Errichtung seines Kalifats verkündete, erinnerte er an die Generationen, die man mit „der Milch der Erniedrigung“ aufgezogen habe, und verhieß – nach all den Jahren des Klagens und Stöhnens – eine neue Ära der Ehre.

Auch Klassengegensätze spielen in dem Konflikt eine Rolle. Wie Fawaz Gerges, Nahostexperte und Politikwissenschaftler an der London School of Economics, darlegt, rekrutieren sich die Führungskader von al-Qaida großenteils aus der Elite und aus Freiberuflern.1 Der Islamische Staat hingegen ist eher eine Arbeiterbewegung, deren Führer in den sunnitischen Gemeinschaften des Irak verwurzelt sind. Deshalb gelingt es dem IS auch, die religiösen Gefühle der heute unterprivilegierten Sunniten anzusprechen, die überzeugt sind, dass die schiitische Elite ihnen Macht und Einfluss vorenthält.2

Diese untergründigen Spannungen werden offen zutage treten, wenn es der irakischen Armee und den schiitischen Milizen gelingt, die nordirakische Stadt Mossul zurückzuerobern, was sie bis Ende des Jahres zu schaffen hoffen. Teile der sunnitischen Bevölkerung werden sich dann womöglich, so sehr sie die IS-Herrschaft auch ablehnen, das Kalifat zurückwünschen, falls es in der befreiten Stadt zu Plünderungen und Vergewaltigungen der siegreichen Kurden und Schiiten kommen sollte.

Unter dem IS-Regime können die Bewohner von Mossul hoffen, in Ruhe gelassen zu werden, sofern sie sich an die Regeln halten. Wenn die Milizen die Kontrolle übernehmen, würde das nicht mehr reichen. Die Leute haben Angst vor dem IS, aber manche haben noch mehr Angst vor deren Gegnern. Damit hat Abu Musab al-Sarkawi, der 2006 von den USA getötete Anführer von al-Qaida im Irak (dem Vorläufer des IS), recht behalten: Er hatte vorausgesagt, dass das massenhafte Abschlachten von Schiiten Racheakte auslösen werde und dass sich dann aufgrund der Zunahme religiös motivierter Gewalttaten viele Sunniten den Islamisten anschließen würden. Genau so ist es gekommen.3

Über die internen Vorgänge beim Islamischen Staat ist nur sehr wenig bekannt. Zum Beispiel weiß niemand, wie viele IS-Funktionäre einst für das Regime von Saddam Hussein gearbeitet haben. Experten verweisen darauf, dass womöglich zwei Onkel des IS-Anführers „Kalif Ibrahim“ alias Abu Bakr al-Baghdadi dem Geheimdienst Saddams angehört haben. Al-Baghdadi hätte kaum an der Fakultät für Islamstudien in Bagdad studieren können, wenn seine Familie nicht als loyale Anhänger der Baath-Partei gegolten hätte. Fest steht, dass sich der IS schon immer auf ehemalige Baathisten stützen konnte, denn alle Chefs seines Militärrats waren und sind „Elemente des früheren Regimes“ (wie es in der US-Terminologie heißt).

Der Kalif erweist sich beim Regieren deutlich effektiver als der andere selbst ernannte „Führer der Gläubigen“ namens Mullah Omar, der bis 2001 dem afghanischen Taliban-Staat vorstand. Das mag zum Teil mit dem Bildungsgefälle zwischen dem Irak und Afghanistan zusammenhängen. Augenzeugen des IS-Vormarschs in Syrien haben allerdings beobachtet, dass bei diesem Siegeszug die Methoden von Saddams Geheimdienstleuten eine wichtige Rolle spielten.

Auch der Nahostexperte Fawaz ­Gerges meint, dass der IS einen Großteil seiner organisatorischen Stärke den Baathisten verdankt. Doch er glaubt auch, dass viele frühere Baathisten inzwischen zu echten Islamisten geworden sind. Und er hält es für einen Fehler, al-Baghdadi für einen Strohmann irgendwelcher Baath-Leute zu halten, die hinter den Kulissen operieren.

Freiwillige und unfreiwillige Helfer

Für den Terrorismusexperten Paul Rogers ist der Dschihadismus vor allem ein Symptom der globalen Ungleichheit: eine Revolte der Ausgegrenzten, die vom weltweit wachsenden Reichtum nichts abbekommen haben.4 Zudem hätten die Verbesserungen im Bildungswesen und bei den Massen­me­dien dazu beigetragen, dass diese Leute das Ausmaß ihrer Benachteiligung und Marginalisierung deutlicher erkennen können. In dieser Hinsicht seien die Dschihadisten nicht viel anders als die Naxaliten in Indien, die Maoisten in Nepal und Peru oder die Zapatisten in Mexiko.

Für die dschihadistische Gewalt gibt es im Übrigen auch nichtreligiöse Beweggründe, die auf den ersten Blick noch überraschender sind. Die Islamisten haben zwar die Logik der Natio­nalstaaten aufgebrochen, fanden dabei aber durchaus Rückhalt bei „feindlichen“ Regierungen. Alle Welt weiß heute, dass die USA und Saudi-Arabien bin Laden im Kampf gegen die Sowjet­union in Afghanistan unterstützt haben. Und der Iran hat im Irak Sarkawi geholfen und dabei sogar die Massaker an Schiiten hingenommen, weil al-Qaida die stärkste Widerstandskraft gegen die Okkupation des Irak durch die USA aufbieten konnte. Dasselbe gilt für die syrische Regierung, die den Kämpfern der al-Qaida im Irak ermöglicht hat, die Grenze nach Syrien zu überschreiten.

Aus einer der E-Mails, die im US-Wahlkampf an die Öffentlichkeit gelangten, geht hervor, dass Hillary Clinton noch 2014 davon ausging, dass Katar und Saudi-Arabien dem IS „verdeckte finanzielle und logistische Unterstützung“ gewähren. Auch die Türkei half beiden Organisationen in der Hoffnung, dass sie den syrischen Machthaber Assad stürzen würden.

Sogar Assad selbst hat die Dschihadisten unterstützt: In der Annahme, dass sie nicht stark genug seien, um sein Regime zu gefährden, ließ er ihre Kämpfer aus dem Gefängnis frei, kaufte Öl vom IS und bombardierte die Freie Syrische Armee, ohne gleichzeitig die IS-Stellungen anzugreifen. Assads Kalkül war, man könne den USA oder Russland so viel Angst vor dem IS einjagen, dass sie sein Regime unterstützen würden. Zumindest Putin zog er damit auf seine Seite.

Solche Strategien nehmen meist kein gutes Ende. Im Fall Afghanistan besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der US-Unterstützung für die Mudschaheddin und den Anschlägen vom 11. September 2001. Die iranische Unterstützung für Sarkawi hat zwar womöglich dazu beigetragen, dass Teheran seinen Einfluss im Irak nach dem Rückzug der US-Truppen ausbauen konnte. Heute sehen sich die Iraner allerdings genötigt, eigene Milizen für den Kampf gegen den IS aufzubieten. Und sowohl Assad als auch der türkische Präsident Erdoğan sind davon ausgegangen, dass sie die gewalttätigen Dschihadisten, die sie für ihre eigenen Zwecke instrumentalisierten, wieder loswerden könnten, wenn sie sie nicht mehr brauchen. Das erscheint heute jedoch ebenfalls fraglich.

Unterschiedlichste Regierungen folgten dem gefährlichen Kalkül, es sei besser, gewaltsame Dschihadisten zu exportieren, als ihre Aktionen im eigenen Land zu erleben. Am schamlosesten bei der Umsetzung dieser Strategie sind die Saudis. Vor 9/11 beschwerten sich viele Regierungen im Nahen Osten auch über die Briten, die Islamisten Zuflucht gewährten in der Hoffnung, so Attentate in London zu verhindern.

Ähnliches gilt für Pakistan: Aus Dokumenten, die in bin Ladens Versteck gefunden wurden, geht hervor, dass Shahbaz Sharif, der seit 2008 amtierende Regierungschef der pakistanischen Provinz Punjab, der Al-Qaida-Führung die Wiederherstellung guter Beziehungen mit der pakistanischen Regierung angeboten hat, falls seine Provinz von Attentaten verschont bliebe.

Für die Zukunft des Islamischen Staats, der in den letzten Monaten sowohl in Syrien als auch im Irak erhebliche territoriale Verluste hinnehmen musste, sind zwei Szenarien vorstellbar. Nach dem einen hat der Kalif allen Grund zur Sorge. Seine Aura der Unbesiegbarkeit schwindet, und der Zustrom von neuen Rekruten aus dem Westen ist stark zurückgegangen. Die Zahl der aus den IS-Gebieten flüchtenden Menschen ist mittlerweile viel größer als die der Neuankömmlinge. Der IS versucht zwar, seine Glaubwürdigkeit zu erhöhen, indem er beispielsweise seine Mitglieder für Fehlverhalten bestraft, aber seine Herrschaft beruht doch vor allem auf Angst.

Zwei Szenarien für die Zukunft des IS

Ein weiteres Problem ist al-Baghdadis salafistische Einstellung. Die hat ihm zwar eine solide Anhängerbasis verschafft, birgt aber auch die Gefahr, dass seine Bewegung mit der Zeit zu einer sunnitischen Miliz wird, die sich kaum von den gegnerischen schiitischen Milizen unterscheidet. Wenn es so weit käme, wäre von den hochfliegenden Ambitionen des Kalifats nicht mehr viel übrig.

Außerdem hat sich der IS mit seiner brutalen Intoleranz viele Feinde gemacht – zum Beispiel die syrische Al-Nusra-Front. Diese salafistische Organisation, die sich Ende Juli dieses Jahres von al-Qaida losgesagt und in Dschabhat Fatah asch-Scham (Front für die Eroberung der Levante) umbenannt hat, zeigt sich zu Kompromissen bereit (siehe Artikel Seite 6). Dadurch ist es ihr gelungen, Bündnisse mit anderen Oppositionsgruppen einzugehen und sich tiefer in der syrischen Gesellschaft zu verankern.

Im zweiten Szenario sieht die Zukunft des Kalifats deutlich günstiger aus. Nachdem der Arabische Frühling diverse Regierungen im Nahen Osten als illegitim entlarvt hat, sind viele Menschen auf der Suche nach einem Ventil für ihre Frustrationen. Das gilt vor allem für die vielen, die wenig Aussicht auf ein Einkommen haben, von dem man eine Familie ernähren kann. Von Vorteil für die Ideologen des gewalttätigen Dschihadismus ist auch, dass sie mehrere Jahrzehnte, wenn nicht ein ganzes Jahrhundert vorausdenken.5

Derzeit verliert der IS zwar immer mehr an Boden. Auf lange Sicht hat die Errichtung des Kalifats jedoch gezeigt, dass – ganz unabhängig von der tagesaktuellen Situation – eine realistische Möglichkeit besteht, die nach dem Ende des Osmanischen Reichs etablierte Ordnung in der Region aufzuweichen.

Unklar ist auch, wie sich der IS in Zukunft zu Anschlägen in Europa und in den USA verhalten wird. Im Westen riefen die Anschläge von al-Qaida beziehungsweise des IS in Madrid, London und Paris lähmendes Entsetzen hervor. Und die Russen erinnern sich noch an die tschetschenischen Terrorangriffe in Moskau.

Bislang waren Angriffe jenseits der Grenzen des Kalifats für den Islamischen Staat nur ein Mittel zum Zweck – eine Methode, um Aufmerksamkeit zu erregen, neue Rekruten anzuziehen, die Moral zu heben. Angesichts seiner Gebietsverluste im Irak und in Syrien könnte die Gefahr wachsen, dass sich der IS zu einer echten globalen Bewegung entwickelt, die auf Gewalttaten insbesondere in Europa setzt.

Dass der damalige US-Präsident George W. Bush und der britische Expremier Tony Blair mit ihrem „Krieg gegen den Terror“ gescheitert sind, hat sich allgemein herumgesprochen. Doch über die Folgen dieses Scheiterns wird immer noch viel zu wenig nachgedacht. Nachdem der Konflikt nunmehr 15 Jahre andauert, gibt es heute zahlreiche Orte auf der Erde, wo Westler sich nicht mehr hintrauen. Und westliche Politiker müssen sich damit zufrieden geben, dass schon viel gewonnen ist, wenn ihr Heimatland von Angriffen verschont bleibt.

Für den Kalifen und seine Anhänger sind dies bemerkenswertere Erfolge. Vor dem 11. September 2001 hätte man die Idee eines Kalifats als pure Fantasie abgetan. Heute glauben der IS und seine Sympathisanten, dass die Zeit – trotz aller Rückschläge – letztlich für sie arbeitet.

Viele Experten gehen davon aus, dass diese Kriege noch Jahrzehnte andauern werden, egal wie viele militärische Mittel die wohlhabenden Länder aufbieten, um die Region zu stabilisieren. Auch Obamas früherer Verteidigungsminister Leon Panetta spricht von weiteren 30 Konfliktjahren. Mit anderen Worten: Ein Ende ist nicht in Sicht.

1 Siehe Fawaz A. Gerges, „ISIS: A History“, Princeton (Princeton University Press) 2016.

2 Siehe auch: Patrick Cockburn, „Wer kämpft für den Islamischen Staat“, Le Monde diplomatique, August 2015.

3 Siehe Michael Weiss und Hassan Hassan: „ISIS: Inside the Army of Terror“, New York (Regan Arts) 2015.

4 Paul Rogers entwickelt die These von der „Revolte an den Rändern“ in seinem neuesten Buch: „Irregular War: ISIS and the new Threat from the Margins“, London (I.B. Tauris) 2016.

5 Siehe dazu die zitierten Bücher von Gerges und Rogers (Anmerkung 1 und 4).

Aus dem Englischen von Niels Kadritzke

Owen Bennett-Jones ist Journalist bei der BBC und Autor von: „Target Britain“, 2013 (Kindle Edition).

© London Review of Books; für die deutsche Übersetzung Le ­Monde diplomatique, Berlin

Le Monde diplomatique vom 08.12.2016, Owen Bennett-Jones