Mit einer völkerrechtswidrigen Militäraktion haben die USA den Präsidenten Venezuelas entführt. Es ist nicht die erste derartige Operation. US-Interventionen in Lateinamerika haben eine lange Geschichte. In Anlehnung an die Monroe-Doktrin von 1823 brüstet sich Donald Trump heute mit seiner neuen „Donroe-Doktrin“.
von Christophe Ventura
Augusto Pinochet regierte Chile von 1973 bis 1990. In dieser Zeit sind mindestens 3000 Menschen verschwunden oder sie wurden ermordet. Auf Befehl des Diktators wurden über 40 000 Menschen gefoltert; manche leiden immer noch unter den Folgen.
Seit dem Ende der Diktatur war das zuvor allgegenwärtige Porträt Pinochets weitgehend verschwunden. Doch am 14. Dezember 2025 tauchten die Bilder des Generals in Santiago auf einmal wieder auf: bei der Siegesfeier für den neu gewählten Präsidenten José Antonio Kast, der sich mit Stolz auf den toten Diktator beruft. weiterlesen ...
Mit einer völkerrechtswidrigen Militäraktion haben die USA den Präsidenten Venezuelas entführt. Es ist nicht die erste derartige Operation. US-Interventionen in Lateinamerika haben eine lange Geschichte. In Anlehnung an die Monroe-Doktrin von 1823 brüstet sich Donald Trump heute mit seiner neuen „Donroe-Doktrin“.
Nach monatelangen Vorbereitungen und Überfällen auf Schiffe in der Karibik haben die USA ihre Drohungen wahr gemacht. Präsident Maduro sitzt in New York in Haft. Für die Venezolaner:innen ist die Zukunft nun ungewisser denn je.
von Xabier Coscojuela
Gestern und heute in Maracaibo
Fast drei Millionen Venezolaner:innen sind aufgrund der katastrophalen sozioökonomischen Lage im Land nach Kolumbien geflohen. Doch lange Zeit war es umgekehrt: Kolumbianer:innen migrierten nach Venezuela, vor allem wegen des dortigen Ölreichtums. Eine Reise durch die Grenzregion.
von Hernando Calvo Ospina
Atomkraft für Chatbots
Warum in den USA wieder massiv in Kernenergie investiert wird
von Eva Thiébaud
Die Oligarchenrepublik
Eine Chronik der nicht endenden Korruption in der Ukraine
von Sébastien Gobert
Sie nennen es Zouxian
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Zukunft im Provisorium
Kyaka II in Uganda ist anders als andere Flüchtlingslager – jedenfalls ein bisschen
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Wandel oder Stillstand
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Wahlumfragen gehören zum politischen Tagesgeschäft wie der Apfelsaft zum Kindergeburtstag
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Aktion für Palästina
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