Die letzte Seite gehört dem avantgardistischen, kritischen Comic. Eigens für die Zeitung gezeichnet, werden hier Bildergeschichtenerzählt, die Themen aus Politik und Alltag aufgreifen: meist frech, oft absurd, manchmal melancholisch.Unter anderen waren bisher vertreten: Elvis Studio, Anke Feuchtenberger, Holger Fickelscherer und ATAK.
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Das Thema spukte Zsófia Rumi schon länger im Kopf herum: Krokodilstränen als Delikatesse. Frei nach dem Spruch „Liebe geht durch den Magen“ geht in ihrem Comic ein ordentlicher Schluck Krokodilstränen direkt durchs Auge des Gourmets. Kein Wunder, dass der nicht nur seinen gastronomischen Genuss im Blick hat ... Kaum hatte Rumi ihre Zeichnung für Le Monde diplomatique fertiggestellt, stellte sie sich neue Fragen zum Thema: Welchen Song hören die Krokodile, um möglichst ergiebig zu weinen? Wie schmecken ihre Tränen? Und werden sie für ihre Leistung auch gut genug bezahlt?
Die Illustratorin Zsófia Rumi wurde 1991 im ungarischen Kecskemét geboren und lebt in Budapest. Sie ist Co-Leiterin der Druckerei und des Verlags Hurrikan Press sowie Organisatorin des Ukmukfukk Zinefeszt. Ihre Comics erschienen in unabhängigen Magazinen wie Strapazin, Stripburger und Snail Eye Magazine. instagram.com/rumizsofi