Der Philosoph Ernst Tugendhat feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag: eine kleine Kostprobe aus seinem großen Werk
LE MONDE diplomatique auf der Leipziger Buchmesse: Veranstaltung zum neuen Atlas der Globalisierung
Atlas der Globalisierung: Der Film
Die nächste Ausgabe von LE MONDE diplomatique erscheint am 09.04.2010 als Beilage der taz und separat am Kiosk ab dem 13.3.
von Cédric Gouverneur
Indonesien opfert seine Wälder weiter »
von Sven Hansen
Beim Klimagipfel in Kopenhagen will Indien eine Schlüsselrolle spielen. Doch im eigenen Land gilt nach wie vor: Entwicklung geht vor Klimaschutz weiter »
von Laurence Mazure
Australiens Regierung wollte eine bessere Klimapolitik machen, aber die Treibhaus-Mafia war schneller weiter »
von Jacques Denis
Die nachhaltige Nutzung des Regenwalds verbessert vor allem das Image der Konzerne weiter »
Foto: AP
von Leah Temper und Joan Martinez Alier
Ecuador verlangt, dass die Industrieländer ihre Umweltschulden abzahlen weiter »
von Philippe Bovet und Agnès Sinaï
Der Klimaatlas von Le Monde diplomatique: Was vor allem Skeptiker über das Weltklima wissen müssen weiter »
von Neal Ascherson
Mit dem orthodoxen Patriarchen und anderen Ökoaktivisten in Grönland weiter »
Foto: AP
von Dominique Kopp
Der Kampf um die Bodenschätze der Arktis hat begonnen. Obwohl durchaus zweifelhaft ist, wie viel förderbare Rohöl- und Gasvorkommen rund um den Nordpol zu finden sind, stecken die Anrainerstaaen bereits ihre Claims ab. Der Klimawandel lässt die Polkappen schmelzen und macht die Region zugänglicher weiter »
von Eric Holt-Giménez
Fünf Mythen vom Übergang zu Biokraftstoffen weiter »
von Donatien Garnier
Wenn der Meeresspiegel weiter steigt, haben bald 5,5 Millionen Menschen kein Land mehr weiter »
Foto: AP
von Agnès Sinai
Mikroprojekte machen ernst mit dem Kioto-Protokoll.
Der Kongress in Washington beschloss 2003 massive Steuersubventionen für Benzin fressende Freizeitjeeps. Damit besiegelten die USA ihre Absage an das Kioto-Protokoll, das die Industrieländer zu Schritten gegen die Luftverschmutzung, also gegen die Erwärmung der Erdatmosphäre verpflichtet. Verantwortlich für den Treibhauseffekt ist jedoch die entwickelte Welt insgesamt. Und die darf sogar mehr Kohlenstoffgase produzieren, wenn sie Umweltschutzmaßnahmen in der Dritten Welt finanziert. Nicht nur wegen dieses Ablasshandels fordern Ökologen aus unterentwickelten Ländern, das Kioto-Protokoll zu überarbeiten.
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von Dominique Frommel
Der zunehmende Kohlendioxidausstoß verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt. Mit der Erwärmung der Erde ist neben Unwetterkatastrophen und Dürreperioden vor allem eine Zunahme der Infektionskrankheiten zu befürchten. weiter »
Bis 2006 haben die Industrienationen ihre Emissionen lediglich um 4,7 Prozent gegenüber 1990 gesenkt. Karte als PDF »
Fliegen ist für viele so selbstverständlich geworden wie Busfahren. Duch unsere Städte fahren Autos, die für eine Afrikadurchquerung tauglich wären. Chinesen und Inder nehmen sich die Mobilität der Industrieländer zum Vorbild. Es wird höchste Zeit, dass wir unser Mobilitätsverhalten verändern. Karte als PDF »

Quelle: Le Monde diplomatique
Durch den massiven Raubbau an Wäldern und Grünland gehen jährlich 50.000 Hektar Wald und 60.000 Hektar Wiesen verloren. Karte als PDF »
Entgegen allen verkehrs-, umwelt- und klimapolitischen Zielen nehmen vor allem LKW-Transporte zu, Denn Auto und Straße sind zu billig. Und die Politik tut zu wenig. Karte als PDF »
Mit der industriellen Revolution begann die Zerstörung der Umwelt. Seidem kam es immer wieder zu katastrophalen Unfällen, vor allem in der Chemieindustrie. Karte als PDF »
1992 hatte die Weltgemeinschaft zum ersten Mal verbindlich vereinbart, gegen den vom Menschen verursachten Klimawandel vorzugehen. 1997 einigten sich dann in Kioto 179 Staaten darauf, ihre Treibhausgasemissionen bis 2012 gegenüber 1990 um 5,2 Prozent senken. Karte als PDF »
Weil Bäume beim Wachsen Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen und speichern, spielen sie im CO2-Haushalt der Erde als so genannte Kohlenstoffsenker eine Schlüsselrolle. Wenn die durch den Klimawandel geschwächten Baumbestände absterben oder abbrennen, setzen sie viel CO2 frei.
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plus die Grafik: Wenn die Wälder zum CO2 problem werden
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Die Industrieländer haben in weniger als 200 Jahren einen großen Teil der fossilen Rohstoffe verbrannt, die in der unvorstellbaren Zeitspanne von 500 Millionen Jahren entstanden sind. Sie haben damit rund 200 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre gepustet. Karte als PDF »
Fossile Energieträger werden noch über Jahrzehnte die Grundlage der globalen Energieversorgung bilden Karte als PDF »
1974 fanden US-Forscher erste Hinweise, dass die schützende Ozonschicht in der Atmosphäre immer dünner wird. 1985 wusste man, dass dieses „Loch“ durch eine Chemikalie entstand: FCKW Karte als PDF »
Dominique Kopp, Kalter Krieg unter dem Packeis Karte als PDF »

Quelle: Le Monde diplomatique
In unserer Epoche, dem Holozän, haben wir den Höhepunkt der astrologischen Erwärmung fast erreicht und befinden uns in einer außergewöhnlich stabilen Warmphase. Karte als PDF »
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